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Freiluftparty vor dem Ludwigsfelder Rathaus

15 Jahre Coconut Beat Club Freiluftparty vor dem Ludwigsfelder Rathaus

Man kennt ihn noch von „The Voice of Germany“: Am Samstagabend begeisterte der Sänger Georg Stengel seine Fans bei einer Freiluftparty vor dem Ludwigsfelder Rathaus. Die hatte der Coconut Beat Club zu seinem 15 Geburtstag organisiert – und die Ludwigsfelder ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen.

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Bis in den späten Abend feierten die Gäste vor dem Rathaus.

Quelle: Krischan Orth

Ludwigsfelde. Zum „Sound of Summer“ hatte der Coconut Beat Club am Sonnabend vor das Ludwigsfelder Rathaus geladen. Zum 15. Geburtstag gab es freien Eintritt und eine Riesenparty unter freiem Himmel. Unter die Raver und Rentner mischten sich auch zahlreiche Familien.

Zum Beispiel Doreen Trogant, die mit ihren beiden Töchtern unterwegs war. Ihr gefiel besonders die gute Stimmung. Aber gekommen sei sie eigentlich wegen zwei Männern mit weißen Hüten: die „Two Magics“, Torben Gärtner und Marcel Ryll. Seit sechs Jahren legen sie gemeinsam ihre neuesten Scheiben auf, mixen und produzieren ihre eigene Elektromusik.

Georg Stengel sorgte für gute Laune

Die Kompositionen sind alle selbst entworfen. Und das mit Erfolg: Die Single „Barfuß im Regen“ konnten sie bei einem großen Plattenlabel unterbringen. „Aus Improvisationen bauen wir neue Songs“, sagt Gärtner. Der Song „Glücklich wie die Kinder“ etwa sei aus einer Situation entstanden, die alle Eltern kennen. „Mein Sohn war etwas ungeduldig bei der Produktion“, erzählt Gärtner. Die Ungeduld kam aber zum rechten Zeitpunkt, die Idee zu einem neuen Hit war da. Ihr nächstes Projekt heißt „Diskokugel“, momentan läuft der Videodreh. Dem Song „Ohne deine Farben“ von Georg Stengel haben sie für das Open Air am Rathausplatz extra eine elektronische Struktur gegeben. Stengel hat für den Song den Gitarrensound eingespielt.

Als Stengel die Bühne betrat, waren die Tanzenden von den „Two Magics“ zwar schon gut aufgemischt, aber der Sänger sorgte schnell für noch mehr Furor: „Ich will mich nicht verstellen“, sagt Georg Stengel. „Irgendwie schüchtern auf die Bühne gehen ist nicht mein Ding.“ Das hat auch die Jury von „The Voice of Germany“ im vergangenen Jahr erlebt. Sie hat ihn zwar nicht sehen, aber das Publikum hören können.

Die nächste Elektro-Party ist schon in Planung

Auch wenn er für Stimmung sorgen kann, eines möchte Stengel nicht: Schlager singen. Er möchte mit seinen deutschen Popballaden punkten. Schon mit 16 Jahren war er bei „Deutschland sucht den Superstar“. „Die sind aber nicht so locker“, findet der Musiker. Auch bei „The Voice“ gebe es einen straffen Zeitplan, die Atmosphäre gefalle ihm aber besser. Vielleicht ist er nächstes Jahr wieder dabei.

Mit seinen früheren Musiklehrern für Gitarre und Schlagzeug gründet der Jüterboger derzeit eine eigene Band. Als er „Barfuß am Klavier“ von Annen May Kanntereit sang, gab es bei den Ludwigsfeldern kein Halten mehr und die Menge tobte vor dem Rathaus. Veranstalter Maik Lusansky war zufrieden. Er bedankte sich für das Vertrauen, das ihm die Stadt entgegengebracht habe. Die nächste Elektroparty unter seiner Regie ist am 17. Juli im Wassersportpark Zossen.

Von Krischan Orth

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