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Teltow-Fläming Freiwillige Feuerwehr startet Image-Kampagne
Lokales Teltow-Fläming Freiwillige Feuerwehr startet Image-Kampagne
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00:25 30.03.2018
Gemeinsam werben und aufklären: Freiwillige Feuerwehr und Gemeindevertretung starten die Image-Kampagne. Mit dabei Ortswehrführer Torsten Drebinger (l.), Bürgermeister Ortwin Baier (3.v.l.) und neben ihm Dietlind Biesterfeld, Beigeordnete Kreisverwaltung Teltow-Fläming. Quelle: Jutta Brekeller
Blankenfelde-Mahlow

Maximal fünfzehn Minuten dauert es, bis die Freiwillige Feuerwehr am Ort eines Alarms ist. Eine gute Zeit, wenn man weiß, dass die Männer und Frauen von ihrem Arbeitsplatz aus zum Einsatz gerufen werden. Denn sie sind Feuerwehrleute im Ehrenamt. Und das rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres.

„Die meisten Menschen wissen nicht, dass zum Beispiel die Brandbekämpfung in den Gemeinden ausschließlich von Freiwilligen gewährleistet wird“, sagt Torsten Drebinger, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Blankenfelde-Mahlow. Die hat jetzt eine Kampagne gestartet, um den Einwohnern der Gemeinde die lebenswichtige, oft auch gefährliche Arbeit der Ehrenamtler nahe zu bringen. Zugleich soll auch für Nachwuchs geworben werden.

Slogan „Wir sind da“

Mit Plakaten, Bannern, sogenannten Roll Ups, die an allen öffentlichen Orten der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow aufgestellt werden, soll Aufmerksamkeit für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erregt werden. Der Slogan „Wir sind da“ soll sich einprägen. Die Fotos auf den Werbeträgern entstanden in einem Shooting mit den Kameraden der einheimischen Feuerwehr. Die Frauen und Männer tragen auch T-Shirts mit dem Slogan. Die Gemeinde finanziert die Kampagne, die auf zwei Jahre angelegt ist, mit 15 000 Euro. Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) sagte zum Auftakt: „Wir hoffen auf eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit und positive Rückmeldungen.“

Ehrenamtler leisten viel Hilfe

Zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr gehört neben der Brandbekämpfung auch Hilfe bei sogenannten „öffentlichen Notständen“, die zum Beispiel durch Naturereignisse, Einsturz von Gebäuden und Unglücksfällen hervorgerufen werden. Sie beseitigen Ölspuren, pumpen Wasser ab, beräumen Sturmschäden. Die Ehrenamtler leisten ebenso technische Hilfe, wenn Menschen oder Tiere aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet werden müssen. Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr 764 Mal alarmiert.

Pro Einsatz bekommt ein freiwilliger Feuerwehrmann sieben Euro Aufwandsentschädigung. „Kaum der Rede wert“, sagt Torsten Drebinger. „Unsere Motivation ist aber, anderen Menschen zu helfen“, sagte Ortswehrführer Torsten Drebinger. Dennoch wünscht Drebinger sich eine bessere finanzielle Absicherung für die Freiwilligen. Mit der Hilfe für Hinterbliebene, die es seit Kurzem in Brandenburg gibt, sei ein erster Schritt getan.

www.feuerwehr-blankenfelde.de

Von Jutta Brekeller

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