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„Frieda“ heißt das neue Eiscafé am Markt

Jüterbog „Frieda“ heißt das neue Eiscafé am Markt

Am angestammten Standort eines Eiscafés entsteht ein neues Eiscafé am Jüterboger Markt. Susanne Theilemann eröffnet die ihr neues Eiscafé in den Räumen des alten Café Stengel. Ein Stück Kindheitserinnerung schwingt mit.

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Die Kühltheke steht schon. Eine der Eis-Kreationen soll, anknüpfend an die Geschichte, „Stengelbecher“ heißen.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Das Eiscafé Stengel am Jüterboger Markt war eine Institution. Schon zu DDR-Zeiten standen die Kunden Schlange, wenn Heidrun Stengel die Softeis-Maschine anwarf. Bis zur krankheitsbedingten Schließung im vergangenen Herbst genossen große und kleine Schleckermäuler das Sitzen im Café oder auf der Terrasse.

Private Kontakte zwischen Café-Betreiberinnen

Auch Susanne Theilemann gehörte dazu, nicht nur, weil sie und ihr Mann Ulrich die Hausbesitzer sind, sondern viele Jahre auch Berufskollegin war. Als Betreiberin des Oldtimercafés in Altes Lager hatte sie von Heidrun Stengel manchen Tipp bekommen, wie man die Kunden eines Eiscafés am besten verwöhnt. Mehrfach hatten die beiden Frauen zusammen darüber nachgedacht, wer das Geschäft übernehmen könnte.

Als bei Susanne Theilemann die ersten Pläne zum Umbau des Cafés reiften, um danach einen neuen Betreiber zu suchen, entschied sie sich, das Café künftig selbst zu betreiben. „Ich genieße es, anderen Menschen einen Ort zu geben, wo sie sich wohlfühlen können und mich dabei um sie zu kümmern“, sagt die 40-Jährige. „Dazu kommt, dass ich unheimlich gerne backe und gutes Eis auch selber mag.“ Anfang des Jahres hatten sie und ihr Mann dann alle Argumente abgewogen und sich für die Öffnung des Cafés in Eigenregie entschieden.

Das Eiscafé am Markt

Das Eiscafé am Markt.

Quelle: Uwe Klemens

Auf der Suche nach einem geeigneten Namen fiel Susanne Theilemann ein weiterer Mensch ein, der ihr schon im Oldtimercafé zur Seite stand: ihre Oma Frieda, deren Namen in wenigen Tagen über der Tür zu lesen sein wird. „Für mich ist das nicht nur Dankbarkeit, sondern auch ein Stück Kindheitserinnerung an meine Oma-Besuche, bei der es immer so gemütlich nach gutem Café und frischgebackenem Kuchen roch“, sagt Susanne Theilemann, die die Eröffnung am 24. März kaum erwarten kann, auch wenn sie das Datum inmitten des derzeitigen Baustellengewusels als sportliches Ziel sieht.

18 Sorten Streicheis

Die Kühltheke mit Platz für 18 Sorten Streicheis und der Backautomat, der künftig den Duft von Oma Friedas leckeren Backrezepten verströmen wird, stehen schon an ihrem Platz, müssen aber noch angeschlossen werden. Auch die Sitzmöbel und Tische für die Gäste fehlen noch. Doch dann kann es losgehen.

Das Café wird dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr, sowie an beiden Wochenendtagen ab 13 Uhr geöffnet sein.

Von Uwe Klemens

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