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Teltow-Fläming Frische-Mobil kommt in die Volksheimsiedlung
Lokales Teltow-Fläming Frische-Mobil kommt in die Volksheimsiedlung
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04:55 10.09.2016
Jeden Dienstag macht das „Frische-Mobil“ neuerdings Station am alten Waschhaus in der Volksheimsiedlung. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Wie auf einem kleinen Marktplatz geht es neuerdings an jedem Dienstagnachmittag vor dem alten Wasch- und Heizhaus in der Luckenwalder Volksheimsiedlung zu. Denn punkt 14.50 Uhr biegt Lothar Zick aus Märtensmühle mit seinem Frische-Mobil auf den August-Bebel-Platz ein und öffnet die Tür seines rollenden Ladens.

Volksheimsiedlung hat viele ältere Bewohner

Der Besuch des fliegenden Händlers ist ein Ergebnis der Bemühungen der Bürger-Arbeitsgruppe „Wasch- und Heizhaus“, das Quartier „Am Röthegraben“ neu zu beleben. In der Volksheimsiedlung wohnen viele ältere, nichtmotorisierte Menschen, denen der Weg zum nächsten Einkaufsmarkt zu lang oder beschwerlich ist.

„Als sich Lothar Zick bei den Anwohnern vorgestellt hat, waren alle begeistert“, berichtet Susanne Zengeler, Koordinatorin des Quartiersmanagements „Am Röthegraben“. Mehr als 300 Flyer mit der Ankündigung des Einkaufsmobils wurden im Wohngebiet verteilt.

Kunden kommen mit Fahrrädern und Rollatoren

Und tatsächlich erfreut sich der wöchentliche Service seit Ende August großer Beliebtheit. Schon zehn Minuten vorher bildet sich eine kleine Schlange, manche kommen mit Rollator oder Fahrrad. Brigitte Bebensee und Hedwig Preisler gehörten zu den ersten Kunden. „Es ist zwar etwas teurer als im Supermarkt“, sagt Hedwig Preisler, „aber man hat alles frisch und direkt vor der Haustür.“ „Seit der Aldi-Markt in der Neuen Parkstraße zu ist, haben viele keine Einkaufsmöglichkeit mehr in der Nähe“, ergänzt Brigitte Bebensee und packt sich diesmal Wurst, Eier und Obst in den Einkaufskorb.

Breites Sortiment im rollenden Supermarkt

Die meisten sind überrascht vom breiten Sortiment. Lothar Zick bietet von der Kartoffel über Käse, Marmelade und Brot bis hin zur Zeitung und zum Waschmittel alles aus einer Hand. Auch Sonderwünsche wie Torten werden auf Bestellung erfüllt. Petra Focht kommt schon zum zweiten Mal und Christa Gericke freut sich über den kurzen Weg, denn sie ist nicht gut zu Fuß. „Ohne Fahrrad würde ich alt aussehen“, sagt sie.

Wem selbst die wenigen Stufen zum Mobil zu beschwerlich sind, dem sucht Lothar Zick die Waren selbst zusammen. Der fliegende Händler ist seit 1992 mit seinem Mobil unterwegs. „Es gibt fast nichts, was ich nicht habe oder besorgen kann, und die Ware schlägt sich auch in kurzer Zeit um“, versichert er. Die Touren lohnen sich für ihn immer dann, „wenn regelmäßig mindestens zwei Leute kommen“. Am Waschhaus sind es im Durchschnitt 15. Nächsten Dienstag rollt er wieder um 14.50 Uhr an.

Von Elinor Wenke

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