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Frischer Wind mit großen Flügeln

Riesen-Windmühle für Luckenwalder Kita Frischer Wind mit großen Flügeln

Eine große Windmühle, ein Laufrad und ein Steckspiel konnten die Kinder der Kita „Burg“ in Beschlag nehmen. Gebaut wurden die Spielgeräte aus Holz vom Qualifizierungsverein „Niederer Fläming“.

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Hans-Jürgen Jäger, Andreas Grohe, Frank Mänzel und Wilfried Marsch (v. l.) überraschten die Kita-Kinder mit Holzspielzeug.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Mit einer Sackkarre mussten die Männer vom Qualifizierungsverein „Niederer Fläming“ die 80 Kilo schwere hölzerne Windmühle in das Atrium der Luckenwalder Kita „Burg“ bugsieren. Innerhalb des Projektes „Neustart“ haben vier 1,30-Euro-Jobber des Vereins unter Anleitung von Tischlermeister und Ausbilder Wilfried Marsch verschiedene Spielgeräte aus Holz gebaut. Diese wurden der Kita „Burg“ geschenkt und in dieser Woche von den Dreikäsehochs jubelnd in Beschlag genommen.

„Wir hatten die Idee und ein Konzept, Dinge zu bauen, die der Allgemeinheit zugute kommen“, sagte Antje Dunkel, Vorstand des Qualifizierungsvereins. Schnell ist man auf die Kindertagesstätte gekommen. Neben der Windmühle können sich die Mädchen und Jungen außerdem noch über ein Laufrad und ein großes Steckspiel freuen. Während Andreas Grohe und Frank Mänzel letzte Handgriffe an der Windmühle vornahmen, setzte Hans-Jürgen Jäger gemeinsam mit den Kindern die Steck-Holzteile zu einem Schiff zusammen.

Vier Monate lang hatten die Männer an ihren Exponaten gewerkelt. Die zwei Meter hohe Mühle war dabei die größte Herausforderung. „Das war ein Haufen Arbeit“, gab Meister Wilfried Marsch zu, „wir haben uns an der Original-Mühle in Petkus orientiert und versucht, sie maßstabgerecht und möglichst detailgetreu nachzubauen.“ Der Korpus, die Eingangstür, die riesigen Flügel und selbst die Dachschindeln wurden akribisch und sauber aus Holz gefertigt. „Einen Kubikmeter Holz werden wir wohl verarbeitet haben“, schätzt Marsch ein.

Spaß gemacht hat es den Männern allemal, für die das Projekt nun erst einmal zu Ende ist. „Sie konnten sich kreativ betätigen und haben etwas Nachhaltiges geschaffen“, freute sich Antje Dunkel. Auch Kita-Leiterin Simone Haase war voll des Lobes. „So große und schöne Spielgeräte hatten wir gar nicht erwartet“, sagte sie. Eigentlich sollte die große Windmühle im Außenbereich aufgestellt werden. „Das wäre viel zu schade“, sagte Simone Haase. Nun wird die Windmühle wohl weiterhin im Atrium ihre Flügel drehen.

Von Elinor Wenke

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