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Teltow-Fläming Frisches Brot an der Museumsscheune
Lokales Teltow-Fläming Frisches Brot an der Museumsscheune
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00:20 03.04.2018
Museumsscheunen-Chefin Gisela Bölke reicht Horst Zimdahl das Brot aus dem Lehmbackofen. Quelle: Elinor Wenke
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Jänickendorf

Die Nacht zum Karfreitag war für Gisela und Manfred Bölke kurz. Die beiden sind Mitglieder im Heimat- und Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal und betreiben die Museumsscheune in Jänickendorf. Traditionell wurde dort am Freitag frisches Brot und Kuchen aus dem Lehmbackofen angeboten.

Am Donnerstagabend wurde der Ofen angeheizt. „Für mich hieß es dann früh ab 5 Uhr Kuchen backen“, berichtete Gisela Bölke, „die Männer haben ab 8 Uhr 100 Brote in den Ofen geschoben.“ Neben den Vereinsmitgliedern haben auch viele Freiwillige aus Jänickendorf mitgeholfen. Schon vor dem vereinbarten Termin um 12 Uhr standen die ersten Käufer Schlange.

Blechkuchen heiß begehrt

Sechs Blechkuchen, dazu Sahnetorte und Rührkuchen gingen buchstäblich weg wie warme Semmeln. Etliche Kunden kamen aus Luckenwalde, wie der 85-jährige Manfred Dutschke. Er nahm ein Brot und vier Stücken Kuchen mit. „Ich komme jedes Mal her, denn wir wollen ja auch die Museumsscheune unterstützen“, sagte er, der mit der Landwirtschaft lange eng verbunden ist.

Auch Gertraud (79) und Horst Zimdahl (81) gehören zu den Stammkunden. Obwohl die Hausfrau selbst Zitronenkuchen gebacken hatte, wurden noch frischer Kuchen und Brot aus dem Ofen mitgenommen.

Erlös fließt in die Bewirtschaftung der Museumsscheune

Marlies und Gerd Henkel nutzten die Gelegenheit zu einem Imbiss vor Ort. Sie wählten Schmalzstullen und Kuchen. Während Gisela Bölke und Roswitha Hoser am Backstand alle Hände voll zu tun hatten, brutzelten Anne-Marie und Thorsten Romahn Wildbratwürste.

„Unsere Brote gehen heute gut weg“, freute sich Gisele Bölke. „Wir müssen von dem Erlös die Bewirtschaftung der Museumsscheune bestreiten und das sind immerhin 120 Euro Kosten im Monat“, sagte sie.

Von Elinor Wenke

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