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Frisches Wasser

Kloster Zinna Frisches Wasser

Am Sonnabendnachmittag wurde beim alljährlichen Laubharken die neue Wasserleitung auf dem Friedhof in Kloster Zinna eingeweiht. Zwei Hähne sorgen nun neben den alten Handpumpen für frisches Wasser.

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Ramona Rohnstock (l.) bedankt sich bei Manfred Hoffmann für die Wasserleitung.

Quelle: foto: Richter

Kloster Zinna. „Das Wasser läuft“, sagt Ramona Rohnstock. Beim jährlichen Laubharken am Sonnabendnachmittag auf dem Friedhof Kloster Zinna demonstrierte die Pfarrerin den anwesenden Helfern, wo sie demnächst ohne großen Aufwand frisches Wasser für ihre Blumen herbekommen. Viele Jahre musste dort nämlich noch von Hand gepumpt werden.

Alte Pumpen auch weiterhin nutzbar

Eine im Sommer neu gelegte Wasserleitung sorgt nun für Erleichterung auf allen Seiten. Denn nicht nur die Nutzung der alten Wasserpumpen war anstrengend. Manfred Hoffmann kümmerte sich seit 1966 um die Wartung und Reparatur der drei Pumpen auf dem Friedhof. „Das Ganze ist eine körperlich schwere Arbeit und allein nicht zu bewältigen“, sagt der Rentner.

Auf die Frage seiner Frau, wie lange er diese Arbeit noch auf sich nehmen wolle, entstand die Idee für die neue Wasserleitung. Zudem fand Manfred Hoffmann: „Es ist auch nicht mehr zeitgemäß, dass man sich das Wasser pumpen muss.“

Kurz darauf wurden die zwei neuen Wasserhähne auf dem Friedhof platziert. Die alten Pumpen seien weiterhin nutzbar, würden aber nicht mehr repariert, so Hoffmann. Wie gewohnt werden auch die neuen Wasserhähne zum Totensonntag ab und zum Frühling wieder angestellt.

Neuer Gottesacker und ein Namensstein für anonyme Gräber

Auch bei den Gräbern gibt es Neuigkeiten. So zeigt Ramona Rohnstock den Anfang des Jahres angelegten Gottesacker. Dort haben Angehörige die Möglichkeit, an einer Grabplatte Blumen abzustellen und ihrer Verstorbenen zu gedenken, ohne dabei eine riesige Grabstätte pflegen zu müssen.

Bei den anonymen Gräbern steht seit Kurzem ein Namensstein mit Metallplatten. Einmal im Jahr wird eine Platte eingeschickt, um die Namen der Toten dort nachzutragen.

Von Isabelle Richter

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