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Teltow-Fläming Frühjahrsputz in der Kreisstadt
Lokales Teltow-Fläming Frühjahrsputz in der Kreisstadt
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00:25 29.03.2018
Eine Gruppe mit Rewe-Betreiber Matthias Böker befreite die Nuthe und das Flussufer von Unrat. Quelle: Katja Schubert
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Luckenwalde

Harke und Müllsack in die Hand genommen, den Besen geschultert – und schon ging es los. Im Rahmen der vielbeworbenen Aktion „Luckenwalde putzt sich“ ging es am Sonnabend in der Kreisstadt an das große Aufräumen. Mit viel Arbeitseifer wurde überall geharkt und geschrubbt, es wurden Blumen gepflanzt und Müll aufgesammelt. Neben den 13 städtischen Arbeitsbereichen, darunter die Innenstadt, das Quartier am Röthe-graben, der Bahnhof, der Stadtpark und das Volltuchgelände, beteiligten sich auch die Ortsteile Kolzenburg und Frankenfelde an der Säuberungsaktion, der im vergangenen Jahr vom Luckenwalder Stadtmarketing ins Leben gerufen wurde.

Erwartungen wurden übertroffen

Bereits um halb zehn am Morgen begannen die ersten Freiwilligen, sich trotz der kühlen sieben Grad Celsius warm zu putzen, gegen Mittag war das Gröbste schon geschafft. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen, wir hätten nie gedacht, dass so viele mitmachen.“ sagte Nikola Gerlach (56), die Ortsvorsteherin von Kolzenburg. „Wir sind sehr zufrieden und bedanken uns bei allen Helfern.“ Etwa 25 Einwohner trafen sich allein in dem kleinen Dörfchen, um kollektiv ihre Umwelt „frühlingsrein“ zu machen, so Gerlach. Dazu kamen einige Anwohner, die die Aktion zum Anlass nahmen, ihre Privatgrundstücke einmal ordentlich auszukehren. „Nun sind wir für das große Osterfest am Gründonnerstag bereit“, sagte die Ortsvorsteherin.

Mehr als 150 Helfer

Auch in Luckenwalde kamen mehr als 150 Helfer an den unterschiedlichen Standorten zusammen; verschiedene Ortsvereine und die Feuerwehr unterstützten die Aktikon tatkräftig. Dabei reichten die von der Stadt gesponserten Säcke und Utensilien teilweise nicht aus, um den vielen Müll zu verstauen. „Zwar ist immer noch einiges zu tun, aber der meiste Schmutz ist schon mal weg. Die Stadt ist jetzt viel schöner und ordentlicher“, sagte Nadine Walbrach (46), die Verantwortliche für den Nuthepark.

„Ich mache mit, weil ich der Meinung bin, dass man als Bürger einfach mal sozial und für die Umwelt da sein sollte, besonders, wenn man selber Dreck macht“, sagte der 17-jährige Paul Scholz aus Luckenwalde. Seine ganze Gruppe war gekommen, um zusammen mit „Rewe“-Betreiber Matthias Böker die Nuthe frühlingstauglich zu machen. Sie fanden in dem Fluss leere Bierflaschen, Plastikabfälle, eine Radkappe und eine Axt.

Wetter spielte mit

Erfreulicherweise kam auch das Wetter den Akteuren gelegen, denn trotz der schlechten Witterungsbedingungen der vergangenen Tage blieb es trocken, ab und an kam vereinzelt sogar die Sonne hervor. Völlig geschafft beendeten die vielen Helfer um die Mittagszeit ihr Werk und konnten sich zum Dank im Anschluss von verschiedenen Sponsoren beköstigen lassen. Beim „Treffpunkt 29“ wurde gegrillt, am Ehrenhain wurden Snacks und Getränke gereicht, das IHK-Zentrum gab Leberwurststullen aus.

Im nächsten Frühling ist eine Neuauflage der Säuberungskampagne geplant. Bis dann plätschert die Nuthe wieder gemächlich und entmüllt dahin und die Stadt erstrahlt hoffentlich noch lange im neuen Glanz.

Von Katja Schubert

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