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Frühlingsfest fördert Integration

Dahme Frühlingsfest fördert Integration

Vor der Dahmer Kulturherberge wurde am Sonnabend ausgelassen und barrierefrei gefeiert. Der örtliche Behindertenverband hatte zu seinem Frühlingsfest eingeladen. Die Mitglieder sorgten für ein abwechslungsreiches Programm mit Spielen und Musik.

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Manuel Meier macht Stimmung mit seiner Harmonika in Dahme.

Quelle: Andreas Staindl

Dahme. Der Behindertenverband Dahme bringt Menschen zusammen. Zahlreiche Gäste verfolgten das bunte Programm am Samstagnachmittag vor der „Kulturherberge“. Zum zehnten Mal hatte der Verband zum barrierefreien Frühlingsfest eingeladen. „Schön, dass wieder so viele Leute gekommen sind“, sagt die Vorsitzende Karin Holz. Behinderte und Nichtbehinderte haben gemeinsam gefeiert. „Integration ist uns wichtig“, sagt Inge Henneberg, die sich seit Jahren für den Verband engagiert.

Festmeile auf dem Platz vor der „Kulturherberge“

Axel Lehmann aus Paserin (Luckau) nutzt gern die Angebote. Er war auch am Samstag begeistert: „Die Musik ist super. Ich höre gern Volksmusik und Schlager.“ Ohne Unterstützung wäre ein so attraktives Fest nicht möglich wie Inge Henneberg sagt: „Mit der Stadt und dem Amt Dahme haben wir hervorragende Partnern. Die Zusammenarbeit klappt super. Und die Bedingungen hier im Kloster sind toll.“ Die „Kulturherberge“ ist das Domizil des Behindertenverbands Dahme.

Gefeiert wurde am Samstag auf dem Platz davor. Der Gehweg wurde zur Festmeile, die Wiese zur Bühne. Kleine Wettbewerbe auf einem barrierefreien Parcours wurden angeboten. Wer war so geschickt, Socken aus einem Meter Abstand in ein Behältnis zu werfen? Wer ertastete, was sich in den kleinen Säckchen versteckte? Wer hatte ein goldenes Händchen am Glücksrad? Die besten Teilnehmer wurden mit Preisen geehrt. „Ein wirklich schönes Programm“, sagte eine Besucherin aus Jüterbog, „tolle Musik, schöne Tänze, mir gefällt es hier.“ Auch Frank Kessler aus Luckau fühlte sich wohl: „Es ist schön hier. Man trifft mal andere Leute – und gut unterhalten werde ich auch noch.“

Gleichstellungsbeauftragte und Ortsvorsteher engagieren sich

Zu den Unterstützern des Dahmer Frühlingsfestes gehört Christiane Witt, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung. „Ich engagiere mich schon seit 14 Jahren im Behindertenverband in Dahme und bin inzwischen Ehrenmitglied“, erzählte sie, „unsere Mitglieder sind sehr dankbar für die Hilfe. Ihr Lächeln ist der schönste Lohn für mich.“ Dafür nimmt sie gern den Weg von Glienick (Zossen) nach Dahme auf sich. Auch Jürgen Reder engagiert sich für den Behindertenverband in der Stadt, deren Ortsvorsteher er ist. „Hier leben viele ältere und behinderte Menschen“, sagt er, „ich helfe gern, ihnen ein angenehmes Leben zu bereiten.“

Dass dies am Samstag gelungen war, konnte man gut an den vielen lächelnden Menschen sehen. Der Spielmannszug Dahme hatte das Fest musikalisch eröffnet. Die Tanzgruppe der „Zempermiezen“ und die Tanzgruppe „Fläming Da(h)men und Herren“, das Duo „Rosi und Marianne“ sowie Manuel Meier mit seiner steirischen Harmonika sorgten für Unterhaltung. Berührungsängste zwischen Behinderten und Nichtbehinderten gab es nicht. Das barrierefreie Frühlingsfest in Dahme hat viele Mütter und Väter. „Karin Holz aber ist der Motor“, sagt Inge Henneberg. „Sie ist seit vielen Jahren mit ganz viel Herzblut dabei“, ergänzt Jürgen Reder.

Von Andreas Staindl

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