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Teltow-Fläming Frühstück mit dem Mäuserotkäppchen
Lokales Teltow-Fläming Frühstück mit dem Mäuserotkäppchen
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04:20 10.10.2016
Hans Serner zeigt nach der Vorstellung seine Marionetten. Quelle: Andrea von Fournier
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Dahlewitz

Man kann zum Frühstück Müsli genießen, Schrippen oder Haferflocken. Dahlewitzer Kindern schmeckt seit Jahren das „Märchen zum Frühstück“ ausgesprochen gut. Anders ist die große Resonanz auf dieses Angebot nicht zu erklären. Der besondere Start in den Tag wird von ehrenamtlichen Helfern des Vereins Historisches Dorf Dahlewitz einmal im Herbst im Bürgerhaus „Bruno Taut“ organisiert, am Sonnabend zum zwölften Mal.

90 Kinder im Bürgerhaus

90 Kinder erwartete in diesem Jahr eine besondere Überraschung. Die Puppen für das Märchenspiel kamen erstmals von einer kleinen Prignitzer Bühne. Anke Treffkorn, die gemeinsam mit Birgit Fischer den Hut bei der Organisation aufhat, erklärte die Neuerung: „Frischer Wind soll und muss nach so langer Zeit mal einziehen. Bei einer Fahrt von Vereinsmitgliedern in die Prignitz erlebten wir im kleinen Ort Lindenberg dieses Marionettentheater und waren sofort begeistert“. Also nahm man Kontakt zu Claudia und Hans Serner auf, die seit 22 Jahren hinter dem „Marion-Etten-Theater“ für Erwachsene und Kinder stehen.

Dieser gestaltete sich so freundlich und unkompliziert, dass die beiden Künstler mit ihren fantasievollen, selbst gebauten Marionetten und dem Stück „Das Mäuserotkäppchen“ nun das Dahlewitzer Publikum begeisterten. Dass die Gemeinde sich bei der Finanzierung beteiligte, erleichterte die Arbeit der Organisatoren. Das relativierte wohl auch den Schreck, den Anke Treffkorn am Vorabend bekam, als sie den noch nicht eingerichteten Saal sah: „In Windeseile haben wir alle verfügbaren Leute mobilisiert und bis eine Stunde vor Mitternacht Tische und Stühle eingeräumt“.

Senioren halfen bei der Vorbereitung

Wie in den Vorjahren hatten sich vor allem Dahlewitzer Senioren bei der Zusammenstellung eines abwechslungsreichen und gesunden Frühstücksbuffets für Kinder und Eltern mächtig ins Zeug gelegt. „Das ist ja geradezu paradiesisch, ich weiß gar nicht, wie die Veranstalter das mit dem winzigen Eintritt finanzieren“, sagte ein Vater, der seine Tochter zum ersten Mal begleitete. So konnten die Erwachsenen in Ruhe Kaffee und Häppchen genießen, während die Kinder der Geschichte der kleinen blauen Maus Petra lauschten, die mit ihrer ungeliebten roten Kopfbedeckung auf dem Weg zur Oma die Bekanntschaft eines hungrigen Katers macht. Die größeren Kinder hatten sich direkt vor der Bühne platziert, die kleinen saßen bei den Erwachsenen. Claudia und Hans Serner erzählten die Geschichte mit wohlmodulierten Stimmen und bezogen die Kinder immer wieder mit ein.

Nach dem Puppenspiel blieben viele Besucher noch zum Basteln. Zufrieden zeigten sich die Organisatoren: Mit dem „Marion-Etten-Theater“ kann man sich weitere Zusammenarbeit gut vorstellen.

Von Andrea von Fournier

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