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Teltow-Fläming Frust auf allen Seiten
Lokales Teltow-Fläming Frust auf allen Seiten
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00:30 15.11.2015
Das Rathaus von Großbeeren Quelle: Abromeit
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Großbeeren

In Großbeeren verhärten sich die Fronten nach dem nichtöffentlichen Votum zur Entwicklung des 20 Hektar großen Gebiets An den Saufichten für den Wohnungsbau. Das zeigen Anrufe und E-Mails an die MAZ und Facebook-Dispute.

Wie berichtet ist eine knappe Mehrheit gegen den Weg, mit dem das Wohnungsbauvorhaben umgesetzt werden sollte: Unternehmenszweck und -gegenstand der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (WBG) zu ändern, um 51 Prozent der WBG-Anteile zu verkaufen. Aus Ärger über das Scheitern des Plans hatte Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) das traditionelle närrische Treiben am 11.11. im Rathaus abgesagt. Auf der Internetseite der Gemeinde war zu lesen: „Unter Berufung auf das von mir wahrzunehmende Hausrecht untersage ich eine Störung des geordneten Dienstbetriebes durch die vom Faschingsverein angekündigte Veranstaltung ,Sturm des Rathauses’.“ Ahlgrimm wies das Ordnungsamt an, das Hausrecht durchzusetzen.

FDP-Ortschef Jan Bartoszek sagt dazu: „Für die Bürger ist das absolut unverständlich, da die Sitzung nichtöffentlich war, und somit niemand die wahren Gründe kennt.“ Die SPD-Fraktion sieht sich zu Unrecht zum Bauverhinderer gestempelt. Helmuth Barthel erklärt, privatwirtschaftlich agierende Firmen seien stets auf Gewinnmaximierung aus. Wo andere Kommunen wie Berlin Privatisierungen rückgängig machten, würde Großbeeren „Tafelsilber hergeben, also den entgegengesetzten Weg gehen“. Das halte er für falsch, die SPD möchte „eine öffentliche Diskussion über den Weg und mögliche Partner“.

Von Jutta Abromeit

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