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Fünf Kategorien für 250 000 Quadratmeter

Gehweg-Sanierung in Luckenwalde Fünf Kategorien für 250 000 Quadratmeter

Löcher, Brüche, Stolperfallen: Viele Gehwege in Luckenwalde haben eine Sanierung nötig. Wie dringend eine Erneuerung ist, hat die Stadt nun nach fünf Kategorien geordnet. Es geht um insgesamt 250 000 Quadratmeter – vom Rumpelpfad bis zur glatten Piste.

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Dieser Abschnitt der Schützenstraße soll 2016 saniert werden.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die Stadt Luckenwalde verfügt über 222 Straßen und insgesamt 250 000 Quadratmeter Gehwege. Die Wege wurden nun von der Stadtverwaltung in fünf Kategorien eingeteilt. Diese geben Aufschluss über die Dringlichkeit einer Sanierung oder eines Neubaus. Darüber informierte Dirk Ullrich, Abteilungsleiter Straßenbau, im Stadtentwicklungsausschuss.

Kategorien als Richtlinien für die Sanierung

„Die Gehwege haben unterschiedliche Qualität und unterliegen unterschiedlicher Beanspruchung“, sagte Ullrich. Es sei ein Unterschied, ob täglich 20 Leute den Gehweg einer Anliegerstraße nutzen oder 300 an einer Hauptverkehrsstraße. „Die Kategorien sind eine Richtlinie, an welchen Gehwegen die Sanierung am dringendsten ist, ohne dass wir uns auf Jahresscheiben festlegen“, erklärte Ullrich.

Kennzeichnung in Grün, Gelb, Rot und Blau

Die Kategorie I (Farbe grün) umfasst 128 000 Quadratmeter Gehwege, die separat oder im Zuge von Straßenneubauten fertiggestellt sind, zum Beispiel in der Fontanestraße. Die Kategorie II (gelb) kann mit „dringlich“ umschrieben werden. Zu ihr gehören 47 000 Quadratmeter Wege, deren Instandsetzung in den nächsten zehn Jahren Priorität hat. Dazu zählt die Schützenstraße. Während der Abschnitt von der Saarstraße bis zum Einkaufsmarkt Lidl bereits fertig (grün) ist, steht der Abschnitt von Lindenstraße bis Ortsausgang 2016 auf der Auftragsliste.

17 800 Quadratmeter Wege ohne Befestigung

Als weniger dringlich, weil nicht so stark frequentiert, werden 70 000 Quadratmeter Wege in der Kategorie III (rot) eingestuft. Deren Sanierung ist erst für den Zeitraum nach 2025 vorgesehen. Das betrifft zum Beispiel den Bereich Auf dem Sande. 9500 Quadratmeter neue Wege sollen entstehen, wo es bislang noch keine gibt, zum Beispiel An der Krähenheide. Darüber gibt die Kategorie IV (blau) Auskunft.

An 17 800 Metern Straße wird man auch künftig auf Gehwege verzichten. Die Kategorie V fasst all diese Straßen zusammen, zum Beispiel Am Eiserhorstweg. Dort läuft der Fußgänger am Straßenrand oder auf einer Mischverkehrsfläche.

Sind Straßenbauarbeiten oder Tiefbauarbeiten an Leitungssystemen geplant, soll in diesem Zuge auch der Gehweg saniert werden, auch wenn dies nach Auskunft des sachkundigen Einwohners Ralf Lindner seinerzeit am Baruther Tor nicht geklappt hat.

Von Elinor Wenke

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