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Fünf Spielplätze auf der Wunschliste

Am Mellensee Fünf Spielplätze auf der Wunschliste

Vor einer wichtigen Entscheidung stehen die Mitglieder des Sozialausschuss der Gemeinde Am Mellensee. Am kommenden Dienstag müssen sie über Fördermittelanträge aus fünf Ortsteilen für die Einrichtung beziehungsweise Gestaltung von Spielplätzen befinden. Nur ein Antrag auf eine Förderung bis maximal 5000 Euro kann beim Land gestellt werden.

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Für den neuen Spielplatz in Kummersdorf-Gut – hier in der Bauphase – wünscht sich der Ortsbeirat einen Sandkasten.

Quelle: Frank Pechhold

Am Mellensee. Spielgeräte kosten Geld. Weil das in der Gemeinde Am Mellensee knapp ist, möchten fünf Ortsvorsteher Fördermittel für die Spielplätze in ihren Dörfern beim Land beantragen. Weil nur ein Projekt pro Kommune mit bis zu 5000 Euro gefördert wird, sollen die Mitglieder des Sozialausschusses Dienstag darüber entscheiden, welcher Antrag im Rahmen des Förderprogrammes „Spiel.Platz“ an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) gestellt wird.

Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) wies auf diese neue Fördermöglichkeit in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter hin. „Wir sollten vorsorglich 5000 Euro zur Verfügung stellen“, sagte er. Bei dieser Summe handelt es sich um den Eigenanteil, den die Gemeinde bei einer maximalen Förderung aufbringen müsste. Zuwendungen können für Schaffung, Ergänzung, Sanierung und Instandhaltung öffentlicher zugänglicher Spielplätze im Haushaltsjahr 2017 gewährt werden. Anträge müssen bis zum 30. September im MBJS vorliegen. Broshog zufolge müsse man sich mit der Antragstellung beeilen. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Das ist auch den Ortsvorstehern von Sperenberg, Rehagen, Gadsdorf, Kummersdorf-Alexanderdorf und Kummersdorf-Gut klar. Jeder hofft, dass sich der Sozialausschuss für seinen mit dem jeweiligen Ortsbeirat abgestimmten Antrag entscheidet.

Geräte auf dem Spielplatz in Rehagen kurz vor der Verschleißgrenze

„Wir beantragen die Schaffung eines öffentlichen Spielplatzes in Sperenberg“, so Ortsvorsteher Lutz Lehmann (CDU). Der Spielplatz in dem verpachteten Freibad sei nur noch begrenzt und gegen Entrichtung von Eintrittsgeld nutzbar. Bürgermeister Broshog zufolge habe die Gemeinde das Bad nach zwei Einbrüchen so absichern müssen, dass man es außerhalb der Betriebszeiten abschließen kann. „Sonst hätten die Pächter keine neue Versicherungspolice mehr bekommen.“ Ortsvorsteher Lehmann zufolge gebe es seit 2016 Bemühungen, das Außengelände am Haus der Generationen neu zu gestalten und attraktiver zu machen. „Die Schaffung eines öffentlichen Spielplatzes wäre ein Anfang.“

Geräte kurz vor der Verschleißgrenze stehen auf dem Spielplatz in Rehagen. Die Wackeltiere seien gebrauchte Geräte, die Mitglieder des von ihm geleiteten Heimat- und Freizeitvereins Rehagen 2010 überarbeitet und aufgestellt hätten, sagt Ortsvorsteher Udo Wildenhein (CDU). „Neue Geräte würden die Attraktivität des Spielplatzes erhöhen und dem enormen Zuzug junger Familien Rechnung tragen.“

Gadsdorfer wünschen sich neues Spielhäuschen

Ein neues Spielhäuschen wünscht sich Ortsvorsteher Uwe Hürdler für den gut besuchten Spielplatz in Gadsdorf. Das alte Holz-Spielhaus habe man im Frühjahr abreißen müssen, weil es verschlissen gewesen war. Das neue Häuschen kostet 2261 Euro. Damit beträgt die beantragte Fördersumme 1130,50 Euro. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten gebe es derzeit nicht, verweist Hürdler auf die angespannte Haushaltssituation. Daher sei die Gemeinde zwingend auf Fremdmittel angewiesen.

Ein 5058,99 Euro teures Kugellabyrinth soll das verschlissene Stufenheck auf dem Spielplatz in Kummersdorf-Alexanderdorf ersetzen. Deshalb hofft Ortsvorsteher Ulf Heimann (SPD) auf eine Zuwendung in Höhe von 2524,50 Euro.

Vergleichsweise bescheidener Wunsch nach einer Sandkiste

Michael Wegner (SPD), Ortsvorsteher in Kummersdorf-Gut, äußert einen vergleichsweise eher bescheidenen Wunsch. „Der Ortsbeirat hätte gerne für den neu errichteten Spielplatz am Platz der Jugend eine Sandkiste.“

Die Sitzung des Sozialausschusses beginnt am 27. Juni, 19 Uhr, im Rathaus, Klausdorf, Zossener Straße 21c.

Von Frank Pechhold

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