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Teltow-Fläming Fünftklässler streben Filmpreis an
Lokales Teltow-Fläming Fünftklässler streben Filmpreis an
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12:36 19.02.2018
Die Klasse 5 der Arndt-Grundschule will mit ihrem Kinderrechte-Film „Die Verabredung“ den Youtube-Preis gewinnen. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Bisher ist die 5. Klasse der Luckenwalder Arndt-Grundschule bei der Preisverleihung zum 5. Brandenburger Kinderrechte-Festival zwar leer ausgegangen, doch im Filmprojekt-Fieber stecken die Mädchen und Jungen noch immer. Sie gehören zu den 400 Schülern aus 16 Klassen, die sich an dem Festival beteiligt hatten. 16 Kurzfilme sind dabei entstanden, die sich dem Thema Kinderrechte widmen.

„Bei der Auszeichnung durch die Kinder-Jury und die Erwachsenen-Jury am 31. Januar wurden wir nicht berücksichtigt“, berichtet Klassenlehrerin Elke Neudeck. „Aber wir wollen unbedingt den Youtube-Preis gewinnen. Noch bis Ende Februar kann man für unseren Film voten.“

„Die Verabredung“ mit Happy End

Die Schüler hatten sich den Themen Privatsphäre und Selbstbestimmungsrecht gewidmet und – zwar unter professioneller Anleitung, aber in eigener Regie – den fünfminütigen Film „Die Verabredung“ gedreht. Die Idee zum Filmtitel hatte der elfjährige Max. Vanessa, dargestellt von Cassandra, findet ihren Mitschüler Leon (Lucas) toll und will sich mit ihm verabreden. Das wird von einer Mitschülerin per Handy mitgeschnitten und sofort in alle Richtungen weitergetratscht. Zu Hause wiederum ist Vanessas Vater (Luis) strikt dagegen, dass sie einen Jungen mitbringt. Der Frust ist perfekt. Doch am Ende wird alles gut, versichert Amy, die Vanessas Mutter spielt.

Verschiedene Drehorte

Gedreht wurde auf dem Schulhof, dem Spielplatz und der Straße, im Klassenzimmer und Hort. Begeistert schrieben die Schüler Drehbücher und Dialoge, führten die Kamera und hielten die Tonangel. „Was man sonst mühsam üben muss wie deutliches Sprechen, Betonen und selbst verfasste Texte, das ging wie von selbst“, schwärmt Elke Neudeck.

Den Schülern fallen zig Gründe ein, warum man für ihren Film stimmen sollte: Weil das Thema im echten Leben spielt, weil sich alle bemüht haben oder weil viele noch immer nicht Kinderrechte respektieren.

Voting unter www.youtube.com/watch?v=3JUAXD-5Ahs

Von Elinor Wenke

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