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Teltow-Fläming Für den SC Mega Sports wird es eng
Lokales Teltow-Fläming Für den SC Mega Sports wird es eng
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11:31 23.06.2015
In der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow positioniert sich der Hauptausschuss gegen das Konzept der beiden Sportvereine. Quelle: Christian Zielke
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Blankenfelde-Mahlow

Seit Jahren kämpft der SC Mega Sports ums Überleben. Nun muss der Tennisverein einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der Hauptausschuss von Blankenfelde-Mahlow hat die Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes von SC Mega Sports und dem neu gegründeten Fußballverein Borussia Mahlow abgelehnt. Damit setzte sich der Hauptausschuss am Donnerstag über das Votum des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport hinweg. Dieser hatte Anfang Juni ein gemeinsames Konzept beider Vereine für die Nutzung des Sportplatzes an der Gershwinstraße in Mahlow befürwortet.

Jürgen Vauck, der Vorsitzende des SC Mega Sports reagierte enttäuscht auf die Entscheidung, auch wenn sie ihn nicht sonderlich überrascht. „Es war zu erwarten. Schade, dass man eine Sache ablehnt, bevor man sie sich wenigstens angehört hat“, sagte er der MAZ. Vauck regt nach wie vor eine Fusion mit dem Tennisclub TC Mahlow an. Im Gegenzug baut die Gemeinde für den neuen Verein Tennisplätze – so wie sie es 2007 bei der Fusion der Fußballvereine von Blankenfelde und Mahlow getan hat. Beiden Vereinen wurde der Zusammenschluss mit neuen Vereinsheimen und renovierten Sportstätten schmackhaft gemacht. Für den SC Mega Sports wird die Situation unterdessen immer bedrohlicher. Mit einem dreiseitigen Brief an alle Gemeindevertreter will Jürgen Vauck noch einmal um Unterstützung beim Bau von Tennisplätzen werben. Bleibt es beim Nein, droht dem 180 Mitglieder starken Verein die Auflösung. Deutlich weniger dramatisch schätzt Michael Schwarz, der Vorsitzende des Fußballvereins Borussia Mahlow, die Situation ein. Zwar war auch er von der Entscheidung des Hauptausschusses überrascht, der Verein werde dennoch wie geplant von der kommenden Saison an trainieren und Punktspiele absolvieren. „Ich finde es sehr bedauerlich, dass man uns es noch nicht einmal vortragen lassen will“, sagt der Borussia-Vorsitzende. In dem gemeinsamen Konzept hätten die Fußballer das Kunstrasenfeld genutzt, die Tennisspieler hätten drei bis vier Plätze daneben bekommen. In gemeinsam genutzten Containern wären Umkleiden und Sanitärräume untergebracht.

Die Hauptausschussmitglieder haben entschieden, den derzeitigen Bolzplatz beizubehalten und kein neues Geld zu investieren. Für Katja Grassmann (SPD) wäre dies eine Verschwendung von Geld und ehrenamtlicher Arbeit. Bürgermeister Ortwin Baier (parteilos) begründete seine Ablehnung damit, dass man Vereine, die nicht teamfähig sind, nicht unterstützen solle.

Von Christian Zielke

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