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Für die Zukunft bauen

Felgentreu Für die Zukunft bauen

Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde Nuthe-Urstromtal basteln Minimodelle aus Pappe und Holz. Die Idee stammt von Martin Volkmann, dem kommisarischen Wehrführer in Felgentreu.

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Martin Volkmann ist seit 2014 kommissarischer Wehrführer. Er hat ein Projekt für Kinder- und Jugendfeuerwehren ins Leben gerufen.



Felgentreu. Die Idee stammt von Martin Volkmann. Da viele Kinder- und Jugendwehren in Nuthe-Urstromtal in der kalten Jahreszeit mehr als nur Theorie machen wollten, schlug er vor, dass die Jugendwarte mit ihren Schützlingen das „Feuerwehrhaus der Zukunft“ bauen.

Vorgegeben wurde, dass die Modelle 60 mal 80 Zentimeter groß sind und dafür Pappe und Holz verwendet wird. „Es wurde darauf hingewiesen, das Wert auf ökologische Aspekte gelegt werden“, sagt Martin Volkmann. Der Aufruf ging an alle 14 Kinder- und Jugendfeuerwehren der Gemeinde. Wie viele jetzt tatsächlich dabei sind, das „Feuerwehrhaus der Zukunft“ anzufertigen, weiß er nicht. Der 34-Jährige schätzt, dass es acht oder neun sein könnten. Ursprünglich sollten die Modelle bereits Ende März fertig sein. Doch die jungen Häuselbauer baten darum, den Abgabetermin nach hinten zu verschieben. Martin Volkmann sieht daran kein Problem.

Wichtig ist, dass die Modelle bis zum Pokallauf der Bürgermeisterin am 16. September in Dobbrikow stehen. Vielleicht könnten sie auch schon zum Kreiserntefest ausgestellt werden. Die Jugendarbeit liegt dem kommissarischen Wehrführer in Felgentreu sehr am Herzen. Deshalb sucht er immer nach neuen Ideen. Als er im vergangenen Jahr an einem Seminar der Landesjugendfeuerwehr teilnahm, hatten Kameraden von ähnlichen Projekten berichtet. Für ihn stand fest: Ein normales Feuerwehhaus kann jeder bauen, deshalb sollte es in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal ein besonderes sein. In Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) hatte er sofort eine Befürworterin. Dadurch haben die Kinder Spaß und gleichzeitig ist ihr handwerkliches Geschick gefordert.

Inzwischen hat Volkmann das gesamte Projekt für ein Preisausschreiben des Feuerwehr-Magazin eingereicht. „Damit werden die Jugendfeuerwehren auch über die Gemeinde hinaus bekannt“, schätzt Volkmann ein. Mehr als 100 Bewerbungen aus ganz Deutschland sind dafür eingegangen. „Ich weiß nur, dass wir unter den Top 25 bis 30 sind“, fügt er hinzu.

In Felgentreu kümmern sich Jugendwartin Britt Städter und Martin Volkmanns Frau Nicole um die Kinder und Jugendlichen. Auch sie bauen eifrig an ihrem Feuerwehrhaus der Zukunft. Allerdings weiß er nicht, was genau entsteht und wie weit die Projekte gediehen sind.

Von Margrit Hahn

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