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Fundament der Schlossruine unterspült

Dahme Fundament der Schlossruine unterspült

Die aktuell laufenden Sanierungsarbeiten an der Schlossruine in Dahme werden deutlich teuer. Grund dafür sind Schäden am Fundament, die kürzlich erst entdeckt wurden. Wasser aus einer defekten Regenwasserleitung hat das Fundament unterspült.

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An der Schlossruine Dahme laufen Reparaturarbeiten..

Quelle: Uwe Klemens

Dahme. An der Schlossruine in Dahme wird derzeit gebaut. Dabei wurde festgestellt, dass die vorhandene Regenwasserableitung unbrauchbar ist und es zu Fundamentunterspülungen gekommen ist. Zusätzlich zu den geplanten Maßnahmen soll ein Entwässerungskonzept umgesetzt werden.

Die überplanmäßige Ausgabe wurde von den Stadtverordneten jetzt genehmigt. Die Arbeiten an der Schlossruine werden um rund 68 000 Euro teurer. Mit dem Geld soll die Entwässerung der Ruine so realisiert werden, dass ein Teil des Regenwassers in den benachbarten Schlossteich eingeleitet wird, teilweise aber auch im alten Brunnen auf dem Vorplatz versickert.

In einigen Mauern finden sich Setzungsrisse

In einigen Mauern finden sich Setzungsrisse.

Quelle: Uwe Klemens

Ursprünglich sollten nur weitere Sicherungsarbeiten an Dach und Fassade sowie Maßnahmen zum Brandschutz durchgeführt und eine Notbeleuchtung zur Endfluchtung des Gebäudes installiert werden. Auch der Sanitärbereich wird erweitert. Er ist für Veranstaltungen mit bis zu 200 Gästen zu klein. Während der Bauarbeiten wurde festgestellt, dass es durch die unbrauchbare Regenwasserableitung zu Fundamentunterspülungen gekommen ist. Das wirkt sich laut Verwaltung nachteilig auf die Statik des Gebäudes aus und hat schon zu ersten Setzungen geführt.

Kosten steigen auf 225 000 Euro

Die Wasserprobleme machen die Arbeiten teurer, sodass die Gesamtkosten auf 225 000 Euro gestiegen sind. Das Projekt wird mit 80 Prozent gefördert. „So viel Förderung gibt’s bei keinem anderen Programm“, sagt Christina Denkel. Die Bauamtsleiterin reagiert damit auf Bedenken von Stadtverordneten, dass kommunales Geld nicht sinnvoll investiert sein könnte.

Jörg-Martin Bächmann (Linke) etwa möchte gern wissen, welche Einnahmen die Stadt mit der Schlossruine bisher erzielt hat: „Wir haben schließlich schon viel Geld in das Objekt reingesteckt.“ Und das war aus Sicht von Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos) auch nötig: „Hätten wir das nicht getan, wäre die Ruine längst zusammengefallen.“

Schlossruine als Veranstaltungsort beliebt

Karsten Schmidt (Freie Wähler) bricht eine Lanze für die Schlossruine: „Sie ist ein Höhepunkt in unserer Stadt. Ein ähnliches Objekt gibt es nirgends. Es wird sehr gut angenommen.“ Christina Denkel bestätigt, dass die Ruine ein attraktiver Veranstaltungsort ist: „Sie war in diesem Jahr und ist auch 2017 sehr gut ausgelastet. Die Schlossruine wird gern auch von Leuten von außerhalb genutzt, etwa für Hochzeiten.“ Nach den aktuellen Baumaßnahmen wird das Objekt noch attraktiver, und es soll an Sicherheit gewinnen.

Von Andreas Staindl

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