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Gagfah erklärt Schimmelproblem für beendet

Mieterbund widerspricht Gagfah erklärt Schimmelproblem für beendet

Die Gagfah hält das Schimmelproblem in ihren Ludwigsfelder Wohnungen für gelöst. Der Mieterbund bestreitet das und streitet um die Höhe der Betriebskosten.

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Zwei Gagfah-Frauen im Dichterviertel Ludwigsfelde: Bettina Benner (l.) und Jana Lubomierski.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Das Schimmelproblem in Wohnungen des Dichterviertels von Ludwigsfelde „ist nicht mehr größer als anderswo“, sagt Bettina Benner, Pressesprecherin der Gagfah Group. Diese ist drittgrößter Vermieter in Ludwigsfelde und hatte vor acht Jahren 626 Wohnungen von der kommunalen Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat gekauft. Seither hatte es immer wieder Mieter gegeben, die über Schimmel klagten, einige waren deshalb in andere Stadtviertel beziehungsweise während der Schimmelbeseitigung in eine Ersatzwohnung gezogen. „Wir vermieten jetzt die letzten Wohnungen im Dichterviertel“, sagt die Sprecherin gestern in der Gorkistraße. Am Tag der Übernahme durch die Gagfah, dem 1.Januar 2007, standen im sanierungsbedürftigen Dichterviertel 137 Wohnungen leer.

Lothar Zahn vom Mieterbund Ludwigsfelde dagegen sagt: „Das Problem Schimmel ist noch nicht ganz ausgestanden. Und es geht bei unseren Auseinandersetzungen mit der Gagfah auch um Betriebskosten.“ Auf MAZ-Nachfrage erklärt Bettina Benner: „Wir hatten in diesem Jahr gerade noch eine Handvoll Schimmelbeschwerden.“ Jeder Fall werde mit den Betroffenen geklärt; man sei ein langfristig orientiertes Unternehmen und „ein verantwortungsvoller, leistungsstarker Vermieter mit bundesweitem Wohnungsangebot“. Die Gagfah vermietet in ganz Deutschland 145.000 Mietwohnungen, davon 18.000 in Berlin und Brandenburg.

Jana Lubomierski vom Gagfah-Immobilienmanagement Berlin verweist auf Besonderheiten bei denkmalgeschütztem Wohnraum wie dem Dichterviertel von Ludwigsfelde. „Dort kann man nicht mit Wärmedämmverbundsystemen arbeiten.“ Für die Sanierung der Häuser im Dichterviertel seien mehr als sieben Millionen Euro ausgegeben worden; oft konnten Wohnungen wegen der Rücksicht auf Mieter nur einzeln saniert werden, so Lubomierski, selten seien es mal 20 am Stück gewesen.

Gagfah-Kundencenter Berlin Süd Tel. 030/ 9210483-00.

Von Jutta Abromeit



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