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Teltow-Fläming Kein großes Public Viewing mehr in Ludwigsfelde
Lokales Teltow-Fläming Kein großes Public Viewing mehr in Ludwigsfelde
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02:19 30.03.2018
So groß war gemeinsames Fußball-Gucken in Ludwigsfelde im Jahr 2014 unter den Autobahnbrücken. Quelle: Foto: Abromeit
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Ludwigsfelde

Ein privat organisiertes und überregional beachtetes Public Viewing unter den Autobahnbrücken von Ludwigsfelde gibt es in diesem Sommer zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nicht. Ob die Stadt Ersatz auf dem Klubhaushof organisieren soll, hängt nun von den Stadtverordneten ab. Sie entscheiden zur nächsten Sitzung am 10. April, ob es dazu kommt.

Die Verwaltung hatte im März informiert, dass die Privat-Veranstalter das Event abgesagt hatten. Bürgermeister Andreas Igel (SPD) erklärte, unter den Brücken gehe es wegen der Parkplätze für die Geschäfte nicht mehr, auch im Waldstadion sei es nicht möglich und der Klubhaus-Innenhof sei zu klein, damit es sich rechne. „Dort könnten zwar 1500 Leute sein, aber dann ist kein Platz für Leinwand und Bierwagen“, sagt Unternehmer Steffen Liske der MAZ.

Jetzt entscheidet der Stadtrat

Bei geplanten Sitzplätzen wären es noch weniger. „Schon bei 900 müsste Deutschland wenigstens ins Halbfinale kommen – das Risiko ist zu groß“, so Liske. Igel greift nun die Idee von Stadtverordneten auf, als Stadt einzuspringen. Er schlägt eine Variante mit einem niedrig-fünfstelligen Betrag vor, die Leinwand hat das Kulturamt avisiert. Nun müssen die Stadtverordneten vorschlagen, woher das Geld kommen soll.

Von Jutta Abromeit

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