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Teltow-Fläming Gasthof Naase wieder Kulisse für „Gasthof Krause“
Lokales Teltow-Fläming Gasthof Naase wieder Kulisse für „Gasthof Krause“
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02:25 28.05.2018
Horst Krause und Filmschwester Elsa alias Carmen-Maja Antoni. Quelle: Fotos: Abromeit
Gröben

Der Traditionsgasthof Naase im Ludwigsfelder Ortsteil Gröben ist erneut Schauplatz für Dreharbeiten zu einem Film. Dieses Mal bietet er als „Gasthof Krause“ wieder die perfekte Kulisse für das Betreiber-Trio, die Geschwister Horst, Elsa und Meta. Die sechste Folge des im Auftrag der ARD produzierten Fernsehfilms heißt „Krauses Hoffnung“. Und auch zum sechsten Mal schrieb Regisseur Bernd Böhlich das Drehbuch.

Wieder ist der Gröbener Traditionsgasthof Naase Schauplatz einer neuen Horst-Krause-Folge. Die ARD hat sie in Auftrag gegeben, gedreht wird an insgesamt 22 Tagen. In Gröben waren neben den Hauptdarstellern Horst Krause und Carmen-Maja Antoni auch 55 Komparsen dabei; sechs von ihnen sind selbst Schauspieler – im Amateurtheater Ludwigsfelde.

Am Freitagabend war Nachtdreh angesagt, bei schönster Abendstimmung versammelte sich das Filmvolk mit den Hauptdarstellern Horst Krause, Carmen-Maja Antoni, Angelika Böttiger, Tilo Brückner und Boris Aljinovic sowie 55 Komparsen am Hof. Die kamen größtenteils aus Berlin, sechs von ihnen jedoch von „nebenan“, vom Ludwigsfelder Amateurtheater Amalu. „Eine Einladung hatten wir für alle, aber mehr von uns konnten heute nicht“, sagt Amalu-Chef Herbert Thoma.

Paula und Timo sollen helfen

Sie gehörten zu den Dorfbewohnern, die am Rand einer aufwendigen Szene auftauchen: Familie Krause richtet den Hof her für ein Fest mit einer Open-Air-Filmvorführung. Alle Dorfbewohner sind eingeladen, gezeigt werden soll der Streifen „Bis zum Horizont, dann links“.

Unter den 55 Komparsen auch sechs vom Amateurtheater Ludwigsfelde; hier Herbert Thoma, Thekla Schwabe und Stefan Heicking (v.l.), als Dorfbewohner bei den Dreharbeiten im "Gasthof Krause" zur sechsten Folge des im Auftrag der ARD produzierten Fernsehfilms "Krauses Hoffnung". Quelle: Jutta Abromeit

Die Hoffnung der Krauses: Paula, gespielt von Pauline Knof, aus Berlin kommt mit ihrem Sohn Timo (Cai Cohrs) aus Berlin ins Dorf und hilft den alternden Geschwistern, die Gasthof-Arbeit zu schaffen.

Insgesamt sind 22 Drehtage für diese Folge geplant, sagt Produktionsleiterin Susan Engnath von der Firma Mafilm; einen Sendetermin gebe es noch nicht.

Horst Krause und Regisseur Bernd Böhlich Quelle: Jutta Abromeit

Vor seinem Einsatz verfolgte der 76 Jahre alte Horst Krause die ersten Szenen mit dem Drehbuch in der Hand auf einem Campingstuhl. Für ihn sei der jeweils aktuelle Dreh der schwerste. Und er sagte: „Man muss diese Arbeit ernst nehmen, damit sie Spaß macht.“

Von Jutta Abromeit

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