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Gebündelter Standort für Retter

Rettungswache zieht von Mahlow nach Dahlewitz um Gebündelter Standort für Retter

Auf der Wiese neben dem Dahlewitzer Feuerwehrhaus soll die neue Rettungswache entstehen. Die Gemeindevertretung Blankenfelde-Mahlow stimmte für die Pläne. Zwischen Gewerbegebiet, B96 und Autobahn entsteht einer der bestgelegenen Rettungseinrichtungen in Teltow-Fläming. Bei den Planungen hat man auch an die Zukunft gedacht.

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Neben der Feuerwehr soll die Rettungswache entstehen.

Quelle: Zielke

Dahlewitz. Nur wenige Meter bis zur Autobahn und zur vierspurigen Bundesstraße, in Sichtweite des Gewerbegebiets und doch relativ zentral im Ort – die neue Rettungswache, die neben der Feuerwehr in Dahlewitz geplant ist, bringt Denny Mieles, den Geschäftsführer des Rettungsdienstes Teltow-Fläming, ins Schwärmen. „Aus einsatzstrategischer Sicht ist das einer der besten Standorte im ganzen Kreis“, sagt er, dabei ist dort derzeit noch eine trockene Wiese.

Kommendes Jahr soll der Bau der neuen Rettungswache an der Dahlewitzer Dorfstraße beginnen. Dieses Jahr laufen noch die Planungen und Ausschreibungen. Nachdem der Kreis sich zur Wache bekannt hat, befürwortete nun auch die Gemeinde das Vorhaben. Auf ihrer jüngsten Sitzung stimmte die Gemeindevertretung von Blankenfelde-Mahlow einstimmig den Plänen zu. Diese sehen auch Verbesserungen für die Freiwillige Feuerwehr Dahlewitz vor. So teilen sich die Retter künftig einen Schulungsraum. „Ein gebündelter Standort spart Kosten und fördert die Zusammenarbeit“, sagt Denny Mieles

Rund 1,5 Millionen Euro plant der Landkreis für die neue Rettungswache ein. Sie bietet dann Platz für bis zu fünf Rettungswagen sowie eine Waschhalle. Im Obergeschoss sind Ruheräume, Sanitärräume und Büros geplant. Anfangs werden nur drei Fahrzeuge stationiert sein, doch Denny Mieles geht von weiter steigenden Einsatzzahlen im Norden des Kreises aus. In der Rettungswache an der Mahlower Ibsenstraße wurde erst kürzlich die Einsatzbereitschaft auf zwei Rettungswagen im 24-Stunden-Betrieb erhöht. Zu den derzeit 21 Beschäftigten könnten am neuen Standort zwei weitere Rettungsassistenten und Sanitäter dazukommen. Alarmiert werden die Retter immer häufiger auch aus Berlin oder dem Nachbarkreis Dahme-Spreewald.

Ende kommenden Jahres, hofft Mieles, werde man die neue Rettungswache eröffnen können. Was dann aus dem Standort in Mahlow wird, sei noch nicht klar. Dort habe man mit Provisorien und Containern immer wieder kurzfristig für Verbesserungen gesorgt. Dennoch platzte das Gebäude immer wieder aus allen Nähten.

Von Christian Zielke

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