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Gefragter Info-Tresen

Bürgerbüro im Jüterboger Rathaus Gefragter Info-Tresen

Ein schmuckes Stadtbild trägt zum guten Image einer Stadt immer bei, ein Bürgerbüro mit netten und kompetenten Mitarbeitern sicher nicht minder. Die Rathaus- und Bürgerinformation im Jüterboger Rathaus hat sich bewährt und ist täglicher Anlaufpunkt für Einheimische und Touristen.

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Mit Freundlichkeit werden die Besucher von Sabine Hausmann empfangen, mit guten Tipps für die Lösung ihrer Probleme entlassen.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Der Gang ins Rathaus gilt oftmals noch immer als unbequeme Herausforderung. Nicht genau zu wissen, wer der richtige Ansprechpartner ist und ob der sich überhaupt gerade im Hause befindet, ist für manchen eine Hürde. Vor zwei Jahren ging deshalb in Jüterbog die Rathaus- und Bürgerinformation an den Start. Vier Tage in der Woche hilft Sabine Hausmann dort Rat- und Auskunft­suchenden weiter.

Themen, die nicht irgendwann schon einmal auf ihrem Tresen gelandet wären, gibt es wenige. Zirka 100 mal am Tag gibt es Anfragen der verschiedensten Art: Wo gibt es die Anträge auf Wohngeld und wie werden sie ausgefüllt? Welche Formulare braucht man als Rentner für die Steuererklärung? Wie kann ich die Abholung von Sperrmüll beauftragen? Wie kann ich meinen Rundfunkbeitrag bezahlen? Was mache ich, wenn ein totes Tier auf der Straße liegt? Wo kann ich mich nach dem Stand meines Bauantrags erkundigen? Dies sind nur einige Beispiele aus dem großen Fragekatalog.

Hintergrund

Die Idee eines Infobüros für Bürger und Touristen schwelte seit dem Umzug der Touristinformation ins Rathaus und wurde vor zwei Jahren umgesetzt.

Zu den Vorzügen gehört der barrierefreie Zugang im Erdgeschoss. Auch die Beratung durch den zuständigen Sachbearbeiter erfolgt auf Wunsch hier.

Thematische Einschränkungen gibt es nicht. Auch für Probleme mit anderen Behörden gibt es Tipps und die Vermittlung von Ansprechpartnern.

Geöffnet
ist montags (9-12 und 13-15 Uhr), dienstags (9-12 und 13-16 Uhr), donnerstags (9-12 und 13-18 Uhr) sowie freitags (9-12 Uhr).

Gut die Hälfte der Anfragen tragen ihr die Besucher persönlich vor, der Rest kommt telefonisch und zunehmend auch per E-Mail. Dass vieles davon gar nicht ins Rathaus gehört, stört die gelernte Verwaltungsfachfrau und Standesbeamtin kein bisschen. Im Gegenteil: „Wir im Rathaus verstehen uns als bürgernahe Verwaltung, die Hilfestellung auch über die Aufgaben des Rathauses hinaus geben will“, sagt die 54-Jährige.

Dass sie die Verwaltungsstruktur des eigenen Hauses nach 28 Jahren aus dem Effeff kennt, ist ungemein hilfreich. Wo sie selbst nicht auf Anhieb weiter weiß, schaut sie im Internet nach oder fragt sich telefonisch durch. „Aber das kommt selten vor. Spätestens am nächsten Tag hab ich die Antwort gefunden und kann sie weitergeben“, sagt Sabine Hausmann, „dass ich gar nicht helfen konnte, kam bisher nicht vor.“

Dass die Themen so vielfältig sind, empfindet sie als das Spannende an ihrer Arbeit. „Echte Anfragen-Klassiker, also Fragen, die immer wieder gestellt werden, gibt es nicht“, versichert sie. Ausnahmen davon gibt es nur, wenn ein bestimmtes Thema in der Öffentlichkeit gerade besonders präsent ist. Im vergangenen Jahr waren das zum Beispiel die Modalitäten zur Mütterrente, nach denen sich besonders viele erkundigten, und Anfragen, auf welche Weise man den in Jüterbog lebenden Flüchtlingen helfen kann.

Die Beratung von Touristen ist das zweite große Betätigungsfeld des Info-Büros. Vor allem montags, wenn die Touristinfo im Kulturquartier geschlossen ist, laufen bei Sabine Hausmann verstärkt Nachfragen nach guten Ausflugstipps, Sehenswürdigkeiten und Quartieren ein. Die Antworten darauf fallen ihr nicht schwer. „Ich gehöre zu den Leuten, die mit offenen Augen durch die Stadt gehen und sich vieles anschauen – entweder persönlich oder im Internet.“

Auch Hausmanns Kollegen im Rathaus haben längst erkannt, wie wichtig das Bürgerbüro ist. Sie melden sich sogar ab, wenn sie außer Haus sind, was der freundlichen Frau hinterm Tresen Anerkennung und Hilfe zugleich ist.

Von Uwe Klemens

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