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Teltow-Fläming Geld für Gemeinden im Amt Dahme
Lokales Teltow-Fläming Geld für Gemeinden im Amt Dahme
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21:10 15.03.2019
Das Amt Dahme ist Träger der Grundschule Dahme und der Otto-Unverdorben-Oberschule. Quelle: Isabelle Richter
Dahme

Der Haushalt des Amts Dahme für dieses Jahr ist beschlossen. Den vier Gemeinden des Amts steht mehr Geld für 2019 zur Verfügung. Die Senkung der Amtsumlage beschert ihnen zusätzlich 150 000 Euro. „Das zusätzliche Geld wird allen Gemeinden unseres Amts helfen“, sagt Matthias Wäsche (Niederer Fläming). Er hatte während der Haushaltsdiskussion im Februar angeregt, die Amtsumlage um ein Prozent zu senken, „um ein Signal an die Bürger zu senden, dass wir Entscheidungen auch in ihrem Sinn treffen.“

Die Verwaltung hat den Vorschlag aufgegriffen und ist noch ein Stück weitergegangen. Sie hat vorgeschlagen, die Amtsumlage um 1,5 Prozent zu senken, was den Gemeinden zusätzliches Geld in die Kassen spült. „150 000 Euro weniger Amtsumlage sind möglich, das bekommen wir hin“, sagt Amtsdirektor David Kaluza (parteilos). „Wir sind schließlich sehr daran interessiert, dass unsere Kommunen leistungsfähig bleiben.“

Große Mehrheit stimmt für Senkung der Umlage

Mitglieder des Amtsausschusses sahen das genauso. Sie stimmten dem gesamten Haushalt mit zehn Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme mehrheitlich während ihrer Sitzung am Donnerstag zu. Enthalten darin ist die differenzierte Amtsumlage. 30,5 Prozent beträgt sie für die Gemeinden Dahmetal, Ihlow und die Stadt Dahme, 26,83 Prozent für die Gemeinde Niederer Fläming.

Dass drei Gemeinden eine höhere Amtsumlage zahlen müssen, hängt damit zusammen, dass das Amt Dahme Träger der Grundschule und der Oberschule ist und das Amt damit für diese Gemeinden besondere Leistungen erbringt. Die Grundschule in Werbig ist in Trägerschaft der Gemeinde Niederer Fläming. Werner Schröder (Ihlow) freut sich über die geringere Amtsumlage, hofft jedoch, „dass wir sie im nächsten Jahr nicht wieder erhöhen müssen, und dann vielleicht um zwei Prozent“.

„Gute Entscheidung“

Auch Hans-Georg Nerlich (LandLeben) findet die Senkung der Amtsumlage „eine gute Entscheidung. Ich hoffe nur, dass sie nicht zu Lasten von Investitionen in den Schulen unseres Amts führt.“ Wie Janine Klose, zuständige Verwaltungsmitarbeiterin für Haushalts-und Finanzplanung, erklärt, ist das nicht geplant. Knapp drei Millionen Euro (2 916 300 Euro) soll die Amtsumlage 2019 in die Amtskasse spülen.

Im Ergebnishaushalt gibt es einen Überschuss von 32 920 Euro, im Finanzhaushalt einen Fehlbetrag von 334 750 Euro. Der fehlende Betrag werde mit Mitteln aus der Rücklage gedeckt, so Klose. Wie viel Geld in der Rücklage liegt, konnte sie auf Nachfrage von Hans-Georg Nerlich nicht sagen. „Es ist jedoch so viel, dass wie Negativzinsen zahlen“, sagt David Kaluza.

„Konkrete Zahlen liegen erst auf dem Tisch, wenn alle noch offenen Jahresabschlüsse vorliegen.“ Manfred Hartfelder (CDU) stört sich an dem Begriff Rücklage. „Das Amt hat doch nichts angespart oder Geld erwirtschaftet. Es sind doch alles nur finanzielle Mittel, die für Maßnahmen geplant waren, die aber nicht umgesetzt wurden.“ Der Amtsdirektor bestätigt das.

Von Andreas Staindl

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