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Gelebte Normalität ermöglicht Integration

Jüterbog Gelebte Normalität ermöglicht Integration

Das Aufgabenfeld für die Mitglieder der Jüterboger Flüchtlingshilfe hat sich gewandelt. Immer mehr wird das Miteinander von Deutschen und Migranten zur Normalität. Nur dort, wo Begegnung stattfindet, werden Vorurteile abgebaut.

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Mechthild Falk (vorn rechts) schildert das breite Aufgabenspektrum der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. „So bunt, wie unser zusammengewürfeltes Mobilar ist auch die Helferschar, aber was uns verbindet, ist die Arbeit hier, also der Wunsch und der Wille, in Jüterbog dazu beizutragen, dass die Integration gelingt“ sagt Pfarrerin Mechthild Falk, Leiterin der mit dem Einsetzten des Flüchtlingsstroms vor drei Jahren gegründeten Jüterboger Flüchtlingshilfe.

Die Situation hat sich gewandelt

Am Montagabend trafen sich die Helfer in ihrem Domizil, dem Flüchtlingstreff „Arche“, um Bilanz zu ziehen. Anlass dazu war der Besuch der Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock, die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen für die anstehende Bundestagswahl ist.

„Die Situation in unserer Stadt hat sich mittlerweile grundlegend geändert“, berichtet Falk. Denn das Miteinander von Deutschen und Migranten sei in Jüterbog mittlerweile Realität. Durch den persönlichen Einsatz der Helfer konnten Vermieter, die mehr als 20 Flüchtlingsfamilien aufnahmen, oder Arbeitgeber gefunden werden, die Arbeits- und Praktikumsplätze zur Verfügung stellten.

Normalität ermöglicht Integration

Dort, wo die Begegnung, gewollt oder zwangsläufig, stattfindet, etwa in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz oder im Supermarkt, weichen die Vorurteile. „Normalität ist immer der beste Weg zur Integration“, so Falk.

Dass sich der Staat zu oft auf das ehrenamtliche Engagement verlässt, Behörden zu bürokratisch agieren und das Stadtoberhaupt die Willkommenskultur nicht vorlebt, sehen die Helfer zwar kritisch. Doch angesichts der Erfolge sind sie nicht entmutigt. Ein in Eigenregie initiierter Sprachkurs für Frauen, der gut angenommen wird und den Teilnehmerinnen neben der Sprache auch Land und Leute näherbringt, ist das jüngste Projekt der Flüchtlingshilfe.

Von x

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