Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Gelungenes Weinfest
Lokales Teltow-Fläming Gelungenes Weinfest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 07.09.2017
Vor der Bühne wurden die Besten der Stadtmeisterschaften der Feuerwehren geehrt – hier die Zossener Männermannschaft, die es auf Platz 1 schaffte. Quelle: Gudrun Ott
Anzeige
Zossen

Es war das 13. Weinfest, das Zossen am vergangenen Wochenende gefeiert hat – und es war trotz der vermeintlichen Unglückszahl 13 und einer schlechten Wetterprognose ein Fest, mit dem Besucher und Veranstalter zufrieden waren. Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B), sie hatte einst die Idee für das Weinfest, bezeichnete die Zahl 13 als eine für Zossen positive Zahl. Sie verwies auf den Sonnenschein und auf ein umfangreiches Bühnenprogramm.

Viele Programmpunkte

Zu Gast waren unter anderem die Berliner Showgirls, die Cottbuser Musikspatzen, die „Söhne Mama’s“ sowie Martina Berkholz, die die Gäste mit echtem Mutterwitz bestens unterhielt. Es gab Matrosen in Lederhosen ebenso wie die rustikale Blasmusik mit Erichs fröhlichen Musikanten. Die Trachtengruppe „Sernower Flämingreigen“ tanzte zu Titeln wie „In Grunewald ist Holzauktion“ und „Komm, Karlineken, komm, wir woll’n nach Pankow gehn, da ist es wunderschön“. Besucher änderten spontan den Text und sangen: „Komm, Karlineken, komm, wir woll’n nach Zossen gehn, da ist es wunderschön.“

Die Trachtengruppe „Sernower Flämingreigen“ Quelle: Gudrun Ott

In der Tat hatte sich Zossens Innenstadt wieder einmal in eine quirlige Fest- und Bummelmeile verwandelt. Neben der Buchhandlung, Kikobell und Schwendy hatten die Geschäfte am Marktplatz geöffnet und luden zum entspannten Einkaufen ein.

Kritik an Attraktionen auf dem Kirchplatz

Dass die Kirmes-Attraktionen bis auf den Kirchplatz ausgedehnt waren, gefiel indes nicht jedermann. Fürs nächste Weinfest wünschte man sich ein vergrößertes Weinseparee. Ruhige Sitzgelegenheiten auch auf dem Marktplatz statt Trampolin, Wasserbälle und Karussell. Angebote für die Kinder seien im Stadtpark besser, meinten manche Besucher. Da fanden allerdings die Stadtmeisterschaften der Feuerwehren statt. Die Urkunden und Pokale für die Siegermannschaften überreichten der Stadtwehrführer und die Bürgermeisterin dann vor der Bühne.

Die Besucher genossen das schöne Wetter Quelle: Gudrun Ott

Nebenan lockten diverse Weinhäuser mit ihren besten Tropfen. Die meisten Winzer hatten einen weiten Anfahrtweg in Kauf genommen, um in Zossen wieder dabei zu sein. Zu ihnen gehörten die Weingüter Schuckmann und Eller aus Rheinhessen. Jens Schuckmann, 22 Jahre alter Betriebsleiter und frischgebackener Winzermeister, warb mit den Worten: „Wein ist eines der saubersten Produkte, die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt.“ Er vertrat das Weingut zum zweiten Mal auf dem Zossener Weinfest.

Winzer Matthias Riepl Quelle: Gudrun Ott

Als einer der treuesten Winzer war Matthias Riepl vom gleichnamigen Weingut aus dem Burgenland vor Ort. Der Österreicher war stolze zwölf Mal in Zossen dabei. Beate und Uwe Behrendt probierten seine Rebsorte Muskat-Ottonel und freuten sich über die gute Beratung. Vom trockenen Rotwein aus dem Burgenland schwärmten die Trebbiner Erika und Dietmar Dutschke.

Biene Maja war auch da

Kinder wie Erwachsene nutzten zudem die Möglichkeit, sich mit der berühmten Biene Maja und der Flämingkönigin fotografieren zu lassen. Sonnhild Hoffmann genoss insbesondere die beschaulichen Innenhöfe. Von Matthias Bouchon vom Blumen- und Terrakottahof ließ sie sich ein Glas Wein servieren, bei Sven Baranowski auf dem Honighof lauschte sie den Akkordeonklängen der Kaffeehausmusik von Andreas Kaiser. „Ein gelungenes Weinfest“, lobte die ehemalige Zossener Geschäftsfrau.

Bürgermeisterin Michaela Schreiber mit Biene Maja Quelle: Gudrun Ott

Von Gudrun Ott

Für die Entwicklung Mahlows war der 31. August 1992 von besonderer Bedeutung. An dem Tag fuhr die S-Bahn nach 31-jähriger Unterbrechung zum ersten Mal. Mit einem Fest erinnerte der Mahlower City-Verein an dieses Datum – allerdings ohne die Hauptattraktion, denn die S-Bahn fuhr ausgerechnet an diesem Wochenende nicht.

07.09.2017

Veraltete Elektrik, undichte Fenster, marode Wasserrohre – der Wohnblock Am Stadtweg 6-12 in Rangsdorf wurde viele Jahre vernachlässigt. Dass die Gemeinde das Haus nicht nur sanieren sondern barrierefrei umbauen möchte, sorgt für Frust unter den Mietern. Sie haben sich mit einer Petition an die Gemeindevertretung gewandt.

07.09.2017

Erneut wurden „Die 24 Stunden von Berlin“ am Wochenende auf der Go-Kart-Bahn in Altes Lager ausgetragen. 17 Teams mit je drei bis zwölf Fahrern gingen an den Start, um so viele Runden wie möglich innerhalb eines Tages zu absolvieren.

07.09.2017
Anzeige