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Teltow-Fläming 14.500 Euro für Kampfhund-Unterbringung
Lokales Teltow-Fläming 14.500 Euro für Kampfhund-Unterbringung
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10:57 16.10.2014
Die Gemeinde muss für die Unterbringung eines sandfarbenen American Staffordshire Terriers aufkommen. Quelle: dpa
Am Mellensee

Die Gemeinde Am Mellensee bleibt auf den Kosten für die Unterbringung eines sogenannten Kampfhundes sitzen. Fast 14.500 Euro wurden für den American Staffordshire Terrier bereits ausgegeben. „Das Geld können wir abschreiben“, sagt Heiko Winterstein (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses.

Tier wurde im April 2011 beschlagnahmt und kostet seitdem

„Das Problem besteht darin, dass so ein Tier in Brandenburg nicht gehalten werden darf“, sagt Bürgermeister Frank Broshog (parteilos). Der sandfarbene Hund wurde im April 2011 von der Polizei im Ortsteil Rehagen beschlagnahmt und dann in einer Ludwigsfelder Tierpension untergebracht. Dort betrugen die Kosten für die Unterbringung 15 Euro pro Tag. Um die Kosten zu reduzieren, wird der fünfjährige Hund zurzeit für eine Tagesgebühr von 7,49 Euro vom Verein TS Pitbull Stafford & Co. Köln solange betreut, bis er in ein Bundesland vermittelt worden ist, wo er gehalten werden darf.

Besitzer kann Unterbringung nicht bezahlen

Eigentlich müsste der Rehagener, dem das Tier entzogen worden ist, alle Folgekosten für Tierarzt, Rassegutachten, Wesenstest und Unterbringung tragen. Aber der Hartz-IV-Empfänger ist zahlungsunfähig und hat auch kein pfändbares Vermögen. Weil bei dem Mann also nichts zu holen ist, zahlt die Kommune weiter. „Dazu sind wir verpflichtet“, sagt Bürgermeister Broshog. „Hoffentlich wiederholt sich so etwas nicht so bald.“

Von Frank Pechhold

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