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Gemeinde Niederer Fläming ehrt Helfer

Ohne Ehrenamt gehts nicht Gemeinde Niederer Fläming ehrt Helfer

Wie wichtig Ehrenamtler in einer Gemeinde sind, merkt man vor allem dort, wo es sie nicht gibt. Umso wichtiger ist es, ihr Wirken öffentlich zu machen und auch zu würdigen. Beim Neujahrsempfang in der Gemeinde Niederer Fläming legte man ihnen deshalb nun den sprichwörtlichen „Roten Teppich“ zu Füßen.

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Der Platz für das Gruppenfoto reichte trotz Beschränkung auf zwei Ehrenamtler pro Dorf kaum aus.

Quelle: Uwe Klemens

Werbig. Ehrenamt hat einen Namen, manchmal sogar viele. „So lange in einer Gemeinde alles läuft, besinnt man sich oftmals gar nicht, dass vieles ohne die Arbeit der Ehrenamtler nicht laufen würde“, sagt David Kaluza. Am Freitag hatte der Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Im Mittelpunkt standen dabei die Ehrenamtlichen, die in ihren jeweiligen Ortsteilen zum Nutzen der Allgemeinheit Gutes tun.

Alle Ortsvorsteher der insgesamt 23 zur Gemeinde gehörenden Dörfer waren aufgerufen, jeweils zwei besonders verdienstvolle Bürger zu benennen. Aus elf Ortsteilen waren dazu Vorschläge eingegangen. „Der heutige Tag soll dazu dienen, allen einmal ganz offiziell Danke zu sagen“, begrüßte Kaluza in der Mensa des gerade entstehenden Generationenparks die Gäste. „Die wichtigsten Dinge lassen sich eben nicht mit Geld kaufen“, lautet die Erkenntnis des Bürgermeisters. Liebe, echte Freundschaft und Menschen, die uneigennützig danach schauen, wo sie sich einbringen können, gehören für ihn dazu.

„Es gibt Menschen in der Gemeinde, die sind einfach immer zur Stelle, wenn andere Hilfe brauchen. Ihnen möchten wir heute unser herzliches Dankeschön aussprechen und symbolisch den roten Teppich ausrollen“, so Kaluza. „Gleichzeitig wollen wir damit ein Zeichen setzen und uns bei all den vielen anderen bedanken, die sich an irgendeiner Stelle in der Gemeinde ehrenamtlich engagieren: Es ist schön, dass sie da sind.“

Während aus rund der Hälfte der Ortsteile keine Auszeichnungsvorschläge gekommen waren, kann man sich in einigen Dörfern anscheinend vor freiwilligen Zupackern kaum retten. „Ich müsste hier heute eigentlich mit einer ganzen Fußballmannschaft antreten“, formulierte es Welsickendorfs Ortsvorsteherin Marina Grusdat in ihrer Laudatio. Am Ende hatte sie sich, stellvertretend für die vielen anderen Helfer, für Jürgen Rietdorf und Lothar Schulze entschieden. Dorffeste, Kirchengemeinde und Feuerwehr sind die Betätigungsfelder der beiden. „Auch mir persönlich stehen sie jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“

So oder ähnlich lauteten auch die Begründungen für die anderen Vorschläge. Die Geehrten sind als Dorfputz- und Dorffest-Organisatoren, Spielplatzbauer aktiv, sie pflegen Grünanlagen und Friedhöfe, sind mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche und als schnelle Eingreifgruppe, stets zur Stelle.

Für die musikalische Umrahmung des Festaktes sorgte das Laienensemble „Happy Tones“.

Von Uwe Klemens

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