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Gemeinde fordert 30er Zone in Kleinbeeren

Nach tödlichem Unfall Gemeinde fordert 30er Zone in Kleinbeeren

Die Gemeinde Großbeeren fordert, in Kleinbeeren eine 30er Zone einzurichten. Dort war am Montag ein vierjähriger Junge ums Leben gekommen. Mitarbeiter des Landkreises, der für die Ausweisung zuständuig wäre, machen sich heute ein Bild vor Ort.

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Blumen an der Unfallstelle

Quelle: Abromeit

Kleinbeeren. Nach dem Unfall am Montag auf der Dorfstraße in Kleinbeeren, bei dem ein vierjähriger Junge von einem Pkw angefahren und tödlich verletzt wurde, ist die Trauer in der Gemeinde groß. Seit 2008 bemüht sich der Ortsbeirat gemeinsam mit der Verwaltung um Tempo 30 in der Dorfstraße. Der letzte Antrag der Gemeinde datiert aus 2011. „Wir haben explizit in unserem Antrag auf den Spielplatz als mögliche Gefahrenquelle hingewiesen“, so Carl Ahlgrimm (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren.

Derzeit herrscht das innerorts übliche Tempo 50. „Kleinbeeren hat nur drei Ortseingänge, da wäre es doch einfach, an jedem Eingang ein Tempo-30-Schild aufzustellen“, sagt Michael Richter (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher und Vorsitzender der Gemeindevertretung. „Für die Anordnung von Tempolimits gibt es strenge gesetzliche Regelungen“, heißt es in einer Stellungnahme des Landkreises. Das Straßenverkehrsamt habe den Antrag abgelehnt, da es die Verkehrslage nicht erfordere. Zum größten Teil handele es sich um Pendlerverkehr und nicht um Durchgangsverkehr. Nach der Prüfung des Antrages sei entschieden worden, ein „Achtung Kinder“-Schild aufzustellen, das Autofahrer auffordert, das Tempo zu reduzieren.

„Das ist nur die zweitbeste Lösung“, sagt Ahlgrimm. Er hat ein Schreiben an Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) verfasst. Darin schlägt Ahlgrimm vor, die „Anordnung verkehrsbeschränkender Maßnahmen“ der Gemeinde zu übertragen. Die Gemeinde könnte so etwa vor Kindergärten oder der Schule die Geschwindigkeitsbegrenzung selbst in die Hand nehmen. Zugleich prüfen einige Anwohner einen Petitionsantrag, um eine Tempo-30-Zone zu erwirken.

Der Landkreis will die Ermittlungen der Polizei abwarten, bevor die Gefahrenlage an der Dorfstraße bewertet wird. Gleichwohl will man sich heute ein Bild von der Situation vor Ort machen. Laut Polizei kam die Autofahrerin aus Richtung Großbeeren, als der Junge zwischen den parkenden Autos auf die Straße lief. Die Polizei ermittelt, ob die Fahrerin mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Von Krischan Orth

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