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Gemeinde investiert 1,8 Millionen Euro

Haushaltsbeschluss 2016 in Niederer Fläming Gemeinde investiert 1,8 Millionen Euro

1,8 Millionen Euro investiert die Gemeinde Niederer Fläming im nächsten Jahr – davon allein 1,6 Millionen Euro in den Umbau der Grundschule Werbig zum Campus der Generationen. Klassenräume und Hort sollen im Sommer bezugsfertig sein. Der Umbau wird zu 80 Prozent gefördert. Die Gemeindevertretung beschloss den Etat 2016 am Montag.

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Die Bauarbeiten im künftigen Schulteil des Campus in Werbig haben begonnen und dauern bis zum nächsten Sommer..

Quelle: Martina Burghardt

Werbig. Nach drei Minuten war alles vorbei. So lange brauchte die Gemeindevertretung Niederer Fläming am Montagabend, um den Haushalt 2016 zu beschließen, inklusive Erläuterungen. Über die kleinen und großen notwendigen Ausgaben hatte man sich bereits im Gemeindeentwicklungsausschuss verständigt, einiges davon war noch in den Nachtragshaushalt 2015 eingeflossen, der im Oktober beschlossen worden ist.

Das meiste Geld steckt die Gemeinde Niederer Fläming im nächsten Jahr in den Campus der Generationen, also in den Umbau der Grundschule Werbig, insgesamt sind das 1,6 Millionen Euro. 80 Prozent davon sind Fördermittel. Die Klassenräume und der Hort sollen zu Beginn des Schuljahres 2016/17 fertig sein. Für die Ausstattung von Schule, Hort und Schulküche ist ebenfalls Geld eingeplant, insgesamt 21 000 Euro.

Auf der Liste der Vorhaben für 2016 steht die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Körbitz für 80 000 Euro, in Hohenahlsdorf werden 8000 Euro für Straßenbeleuchtung ausgegeben und für die Erneuerung der Brücke in Hohenseefeld mit einem Geländer sind 10 000 Euro eingeplant.

Die Ortsteile Wiepersdorf und Hohengörsdorf bekommen 5000 Euro für ihre Spielplätze, in Bärwalde sollen Sitzbänke und Tische aufgestellt werden, ebenfalls für 5000 Euro. Ob die Einsiedelsäule in Meinsdorf im nächsten Jahr erneuert werden kann, ist noch nicht entschieden. Die Gemeinde muss noch an dem Projekt feilen, im März 2016 soll eine Entscheidung dazu fallen. Ein Teil des Überschusses vom Trachtenfest in Meinsdorf könnte für die Sanierung verwendet werden, wie Bürgermeister David Kaluza (parteilos) ankündigte. Für den anderen Teil des Überschusses sollen ein Pavillon und zehn Biertischgarnituren für die Gemeinde angeschafft werden.

Zahlen und Fakten

Der Haushalt der Gemeinde Niederer Fläming hat ein Volumen von rund sechs Millionen Euro, die Abschreibungen betragen rund 800 000 Euro.

Eine Million Euro an Schlüsselzuweisungen des Landes werden erwartet. Für Investitionen sind 1,8 Millionen Euro vorgesehen.

Die Gemeinde Niederer Fläming zahlt nächstes Jahr 1,4 Millionen Euro als Umlage aus ihren Einnahmen an den Landkreis Teltow-Fläming.


Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer steigt laut Planung von 550 000 auf 620 000 Euro.

Die Berechnungen für den Haushaltsplan der Gemeinde für das nächste Jahr beruhen unter anderem auf den Einwohnerzahlen. Laut Statistik waren es Ende 2014 genau 3188 Einwohner, darunter waren 363 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. 736 Einwohner waren älter als 65 Jahre. Vor zehn Jahren betrug die Einwohnerzahl in der Gemeinde noch 3683.

Der nächst größere Posten nach den Investitionen im Haushalt sind die Personalausgaben, insgesamt zwei Millionen Euro, etwa eine halbe Million davon schießt der Kreis für die Kitas zu. In der Summe sind eine Tariferhöhung sowie die neue Eingruppierung der Erzieherinnen mit eingerechnet, wie der Bürgermeister in der Sitzung erklärte.

Den Gemeindevertretern wurde mit den Unterlagen eine Übersicht über die Entwicklung von Aufwand und Ertrag, also Ausgaben und Einnahmen, übergeben. Demnach ist die Planung der Gewerbesteuereinnahmen auf dem Niveau von 2015. Der Überschuss aus diesem Jahr ist in den Nachtragshaushalt eingeflossen. Die Gemeinde geht davon aus, dass die Gewerbesteuern die positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzt. Bei sonstigen Steuererträgen und Zuweisungen werden hingegen kaum Veränderungen erwartet.

Die Gemeinde Niederer Fläming ist seit zwei Jahren schuldenfrei. Ein Kassenkredit wurde nicht in Anspruch genommen.

Von Martina Burghardt

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