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Teltow-Fläming Gemeinde knipst das Licht aus
Lokales Teltow-Fläming Gemeinde knipst das Licht aus
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20:55 04.07.2016
Bis Sonntagnacht brannte die Straßenbeleuchtung. Quelle: Christian Zielke
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Rangsdorf

Seit Montag wird die Straßenbeleuchtung in weiten Teilen Rangsdorfs und Groß Machnows nach und nach abgeschaltet. Mit dem Schritt hat Bürgermeister Klaus Rocher seine Ankündigung der vergangenen Woche wahr gemacht.

Prüfprotokolle des Elektrikers fehlen

Da die Beleuchtung nicht wie gesetzlich vorgeschrieben überprüft worden ist, hat der Bürgermeister sich für die Abschaltung entschieden. „Es waren keine Prüfprotokolle aus den vergangenen vier Jahren zu finden“, sagte Rocher auf MAZ-Nachfrage. Er würde sich als Bürgermeister persönlich haftbar machen, falls es zu Unfällen durch die möglicherweise defekten Leuchten kommt. Eingeschaltet bleiben die Laternen in der Seebadallee, am Kreisverkehr in der Kienitzer Straße, Am Stadtweg, in Teilen der Stauffenbergallee, Puschkinstraße, Bergstraße, Groß Machnower Allee, Grenzweg, Krumminer Allee sowie der Feng-Shui-Siedlung.

Laternen-Überprüfung kostet 65 000 Euro

Die Winterfeldallee und angrenzende Straßen sind nach ihrer Abschaltung im Juni wieder in Betrieb. Am Donnerstag hatte die Gemeindevertretung 65 000 Euro für die Überprüfung der Straßenbeleuchtung in Rangsdorf bewilligt. Die Verwaltung hat bereits am Montag die Angebote eingeholt.

Dennoch wird es wohl mehrere Monate dauern, bis alle Leuchten geprüft und durch den kommunalen Elektromeister repariert sind. Da der mittlerweile pensionierte Elektriker 2014 wegen Krankheit 75 Prozent der Zeit fehlte, sei es zu dem Rückstand bei der Instandhaltung gekommen, sagt Rocher.

Von Christian Zielke

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