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Gemeinde macht Schallschutz-Betroffenen Hoffnung

Blankenfelde-Mahlow Gemeinde macht Schallschutz-Betroffenen Hoffnung

Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow sieht in der neuen Brandenburgischen Bauordnung einen wichtigen Schritt für alle Hausbesitzer, die vom Flughafen Schallschutz bekommen. Nach der seit 1. Juli geltenden Bauordnung gelten auch Räume mit weniger als 2,40 Meter Deckenhöhe als Wohnräume. Demnach müsste der Flughafen Schallschutz dafür zahlen.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Blankenfelde-Mahlow. Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow macht vielen Schallschutz-Betroffenen Hoffnung auf ein Ende ihres Streits mit der Flughafengesellschaft. Grund dafür ist eine Neuregelung in der Brandenburgischen Bauordnung, die am 1. Juli in Kraft getreten ist. Danach gelten in den meisten Ein- und Zweifamilienhäusern künftig auch Räume mit einer Deckenhöhe von weniger als 2,40 Meter als Wohnräume.

Zu geringe Deckenhöhe als Problem

Bisher hatte die Flughafengesellschaft die Position vertreten, dass ein Aufenthaltsraum mindestens 2,40 Meter Deckenhöhe im Erdgeschoss und 2,20 Meter im Dachgeschoss haben müsse, um bei der Berechnung des Schallschutz-Anspruchs berücksichtigt zu werden. „Dass der Raumhöhenstreit durch die geänderte Brandenburger Bauordnung nun zumindest für die überwiegende Mehrheit der Eigentümer schallschutzberechtigter Gebäude im Brandenburger Umfeld des Flughafens BER gelöst ist, ist eine sehr gute Nachricht“, sagte Bürgermeister Ortwin Baier (parteilos). Schallschutzberechtigte, denen der Schutz eines Aufenthaltsraums unter Verweis auf dessen „zu geringe Raumhöhe“ verweigert wurde, sollten sich jetzt schriftlich an die Stabsstelle Schallschutz der Flughafengesellschaft wenden, auf die geänderte Rechtslage hinweisen und um erneute Prüfung der Angelegenheit bitten, so der Bürgermeister weiter.

Flughafengesellschaft hält sich bedeckt

Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg hält sich zu dem Thema bedeckt. „Die Neufassung der brandenburgischen Bauordnung wird im Schallschutzprogramm berücksichtigt, soweit sie in zeitlicher Hinsicht anzuwenden ist“, hieß es von der Gesellschaft am Mittwoch lediglich.

Von Carsten Schäfer

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