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Gemeinde prüft Umstieg auf E-Auto

Dienstautos mit Alternativantrieb Gemeinde prüft Umstieg auf E-Auto

Die Gemeinde Niederer Fläming prüft die Anschaffung eines Autos mit einen alternativen Antrieb. Bevorzugt wird ein Elektroauto, da auch die erste Strom-Zapfsäule im Ortsteil Hohenseefeld errichtet werden soll.

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Quelle: dpa

Lichterfelde. Die Gemeindeverwaltung Niederer Fläming will künftig Dienstfahrzeuge mit alternativen Antrieben nutzen. Bereits 2016 könnte ein erster Wagen angeschafft werden. Die Gemeindevertretung beauftragte Bürgermeister Daniel Kaluza (parteilos) am Montagabend mit einer entsprechenden Prüfung. Der Klimaschutzmanager der Kommune, Erik Berge, hatte zuvor über Vor- und Nachteile gegenüber regulären Fahrzeugen berichtet. Etwa 30 Prozent des Energieverbrauchs von Niederer Fläming würden durch den Pkw-Verkehr verursacht, sagte Berge.

„Es handelt sich nicht um den Dienstwagen des Bürgermeisters“, stellte Lutz Löffler, Vorsitzender der Gemeindevertretung, vor der Beratung klar. Stattdessen soll ein 15 Jahre alter Opel Astra künftig dem Bauhof zur Nutzung überlassen werden. Bürgermeister Kaluza sagte, dass im Haushalt 2016 bereits ein Betrag vorgesehen sei. Ein Neuwagen komme aber nicht in Frage, da diese Fahrzeuge leicht mehr als 25 000 Euro kosten würden. Klimaschutzmanager Berge empfahl einen Leasing-Vertrag. Auf dem freien Markt müsse man mit Kosten von 400 Euro pro Monat rechnen.

Welche Antriebsart dabei zum Zuge komme, ist noch nicht entschieden. Ein Elektrofahrzeug biete sich laut Berge allerdings gegenüber Erdgas- oder Hybridfahrzeugen an. Er hatte das Fahrtenbuch des alten Opels über einen Zeitraum von zehn Monaten analysiert und festgestellt, dass 58 Prozent der Fahrten unter 50 Kilometer weit waren, 31 Prozent unter 100 Kilometer. Die längste Fahrt war genau 201 Kilometer weit. Das sei bei der heutigen Batterie-Technik mit einer „Tankfüllung“ zu leisten.

Kaluza kündigte auch die erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde an. Die Standortfrage sei mittlerweile geklärt, der Netzbetreiber erlaube die Installation am Trafo-Haus in Hohenseefeld, wo ein neuer Parkplatz für E-Fahr­zeuge entstehen soll. Eine entsprechender Vorlage der Verwaltung werde für die nächste Sitzung der Gemeindevertreter vorbereitet. Die Gemeindevertreter äußerten sich positiv. Mehrere überlegten selbst, privat auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. „Wir können uns die Lücken zwischen den Ladestationen in der Region zu Nutze machen, zum Beispiel für den Tourismus“, sagte Sandra Klimaschweski.

Von Peter Degener

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