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Teltow-Fläming Gemeinde und Landesamt stimmen sich ab
Lokales Teltow-Fläming Gemeinde und Landesamt stimmen sich ab
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00:17 20.08.2016
Der Brummi will nicht geradeaus, sondern muss die Kurve schneiden, um in Hohengörsdorf rum zu kommen. Quelle: Uwe Klemens
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Lichterfelde

„Das Beteiligungsverfahren ist für mich nicht mehr als Makulatur“, wetterte Niederer-Fläming-Bürgermeister David Kaluza (parteilos) noch vor wenigen Wochen. Trotz intensiver Bemühungen seitens seiner Verwaltung war es nicht gelungen, das Landesamt für Straßenwesen von einer besseren Umleitungsvariante beim bevorstehenden Ausbau der Markendorfer Ortsdurchfahrt zu überzeugen. Seit drei Wochen stöhnen die Einwohner von Hohengörsdorf nicht nur über das erhöhte Verkehrsaufkommen, sondern zittern bei jedem größeren Laster um ihre Häuser und Gehwege.

Dass der Vorschlag der Lichterfelder Verwaltung, den Lkw-Verkehr nicht durch die enge S-Kurve in Hohengörsdorf, sondern über Welsickendorf zu leiten, so gänzlich unberücksichtigt blieb und die Äußerung des zuständigen Mitarbeiters des Landesamtes, seine Behörde müsse mit niemandem über ihre Festlegungen diskutieren, wollte Kaluza trotzdem nicht widerspruchslos hinnehmen.

Gespräch zwischen Bürgermeister und Behördenchef

Am Montag bekam der Bürgermeister deshalb Besuch von Edgar Gaffry, Vorstand für Planung und Bau im Landesbetrieb Straßenwesen, der sich anhand von Karten und Luftbildern einen eigenen Überblick über den problematischen Bereich verschaffte. „Das Gespräch hatte rein informellen Charakter und f

Der Grund, warum der Vorschlag der Gemeinde, trotz gegenteiliger Zusicherung durch den zuständigen Straßenmeister, nicht berücksichtigt wurde, war demnach nicht Ignoranz, sondern ein Kommunikationsfehler innerhalb des Straßenamtes, der sich auf keinen Fall mehr wiederholen solle, so fasst David Kaluza das Ergebnis des Gespräches zusammen. Als erste konkrete Maßnahme soll nun der zweite Vorschlag der Gemeinde, im problematischen Hohengörsdorfer Kurvenbereich einen Baum zu fällen, um den Kurvenradius etwas zu vergrößern, geprüft werden.

Keine Hoffnung mehr auf eine Umgehungsstraße

Die Hoffnung, dass der seit Jahrzehnten immer wieder verschobene Bau einer Umgehungsstraße doch noch erfolgen könnte, ist seit dem Treffen endgültig verflogen. Grund ist die inzwischen erfolgte Aufteilung des bundesweiten Straßennetzes in drei Kategorien. Bewilligt werden größere Baumaßnahmen, wenn überhaupt, nur noch auf Autobahnen und wichtigen Bundesstraßen, dem so genannten Leistungsnetz. Die hier betroffene B102 gehört nicht dazu.

Von Uwe Klemens

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