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Gemeinde weist Kritik an Schule zurück

Blönsdorf Gemeinde weist Kritik an Schule zurück

In einem ausführlichen Schreiben hatte sich Elternsprecher Konrad Ertl bei der Niedergörsdorfer Gemeindeverwaltung über die schlechten Zustände der Ausstattung in der Blönsdorfer Grundschule beschwert. Die Vorwürfe wies die Verwaltung zurück. Ihr zufolge wird jährlich in die Renovierung der Räume investiert.

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Die schadhafte Stelle am Fußboden ist mittlerweile geklebt.

Quelle: privat

Blönsdorf. Über die Ausstattung und den Zustand der Räume in der Blönsdorfer Grundschule beschwerte sich kürzlich Elternsprecher und Schulkonferenzmitglied Konrad Ertl bei der Niedergörsdorfer Gemeindeverwaltung. Er hatte, laut eigener Aussage, die Problematik zunächst mehrfach an verschiedene Mitarbeiterinnen herangetragen, ohne jedoch konkrete Antworten zu erhalten.

Fotos von abgenutzten Fußböden und Stolperstellen

„Als Träger der Grundschule Blönsdorf ist die Gemeinde für die materielle Ausstattung und den ordnungsgemäßen, vor allem aber gesundheitlich unbedenklichen Zustand der Grundschule verantwortlich“, sagte Ertl. Zudem konfrontierte er die Gemeinde mit Fotos aus dem Klassenraum der künftigen 2b. Dort waren unter anderen stark abgenutzte Bodenbeläge zu sehen, die Ertl als akute Stolpergefahr sieht.

Er befürchtet außerdem, dass sich an dem alten Mobiliar der Räume Schimmel bilden könnte und stellt dessen Güte unter orthopädischen Gesichtspunkten in Frage. Auf einem weiteren Foto ist Mäusekot zu sehen, woran zu erkennen sei „dass die Reinigung über längere Zeit deutlich vernachlässigt worden zu sein scheint und die Klassenräume nicht ungezieferfrei sind“. Ertl ist nicht nur in der Blönsdorfer Grundschule aktiv, sondern auch amtierender Sprecher des Kreiselternrates.

Bürgermeister hält Vorwürfe für überzogen

Auf seine Anfrage erhielt Ertl zunächst von Hauptamtsleiterin Andrea Schütze eine ausführliche Antwort. Auch Bürgermeister Wilfried Rauhut kommentierte die Vorwürfe am Mittwoch während des Hauptausschusses. Er empfand vor allem den Vorwurf, zu wenig in die Renovierung der Klassenräume zu investieren, als überzogen und verwies darauf, dass in Absprache mit der Schulleitung jährlich Renovierungsarbeiten in der Grundschule durchgeführt würden.

Jährlich werden ein bis zwei Räume renoviert

„Wir versuchen, uns pro Jahr ein bis zwei Räumen zu widmen“, sagte er. Dabei liege das Augenmerk insbesondere auf den von Ertl aufgeführten Mängeln wie beispielsweise abgenutzten Fußbodenbelägen. Bauamtsleiterin Claudia Neumann sagte außerdem, dass in der Schule regelmäßig Kontrollen des Gesundheitsamtes stattfänden. Dabei würden zwar Mängel aufgezeigt, die den Vorwürfen von Ertl jedoch nicht entsprächen.

Die Gemeinde Niedergörsdorf investiert seit 2008 jährlich in die Renovierung der Grundschule. Die Bereitstellung materieller Mittel sowie die Zusammenarbeit mit engagierten Eltern in der Durchführung einfacher Maßnahmen hat sich dabei etabliert.

Von Victoria Barnack

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