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Gemeinde will Ausbau der Osdorfer Straße

Großbeeren Gemeinde will Ausbau der Osdorfer Straße

Nach jahrelangem Streit um die Osdorfer Straße sind sich die Großbeeren und das Land Brandenburg einig: Die Gemeinde nimmt das Angebot der 75-Prozent-Förderung an. Noch nicht ganz klar ist, woher das Geld kommen soll, dafür hat Bürgermeister Carl Ahlgrimm einen ambitionierten Zeitplan für den Bau der wichtigen Pendlerstrecke.

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Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm (CDU).

Quelle: Abromeit

Großbeeren. Die angedrohte Sperrung der Osdorfer Straße in Großbeeren ist vom Tisch. Am Donnerstagabend einigte sich die Gemeindevertretung darauf, das Angebot des Landes Brandenburg anzunehmen. Dieses hatte der Gemeinde eine Förderung der Baukosten von 75 Prozent in Aussicht gestellt.

„Wir waren uns alle einig, dass wir diesen Weg gehen wollen“, berichtet Bürgermeister Carl Ahlgrimm (CDU) über die Diskussion in der Gemeindevertretung. Man habe das Angebot des Landes mit Freude zur Kenntnis genommen. Nun müsse die Gemeinde den – nicht unerheblichen – Eigenanteil von mehr als einer Million Euro aufbringen. „Das bedeutet eine hohe Belastung für unseren Haushalt“, sagt Ahlgrimm. Die Gemeinde will im kommenden Jahr nicht nur ihre Schule erweitern sondern auch einen neuen Kindergarten bauen – beide Projekte kosten mehr als vier Millionen Euro und beanspruchen damit rund ein Viertel des gesamten Haushaltsvolumens.

Eigenanteil könnte aus GVZ-Treuhandvermögen kommen

Nun will die Gemeinde prüfen, die benötigte Million aus dem Treuhandvermögen des Güterverkehrszentrums (GVZ) in Anspruch zu nehmen. Aus diesem Topf hat die Gemeinde die Erschließung ihrer Gewerbeflächen finanziert. Was mit hohen Krediten vor mehr als 20 Jahren begann, hat sich durch den Verkauf der Flächen mittlerweile amortisiert. „Wir hoffen auf eine schwarze Null“, sagt Ahlgrimm. Da viele Beschäftigte des GVZ als Pendler die Osdorfer Straße nutzen, komme ihr Ausbau praktisch einer Erschließung gleich.

Bereits 2018 will die Gemeinde mit den Planungen beginnen und im Frühjahr 2019 anfangen zu bauen. „Ende 2019 wären wir gerne fertig“, sagt Ahlgrimm, „das ist sportlich, zeigt aber, wie wichtig uns diese Lösung ist.“

Von Christian Zielke

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