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Gemeindeausscheid in Niederer Fläming

Feuerwehr-Wettkampf Gemeindeausscheid in Niederer Fläming

Feuerwehrleute gehören zu den ganz fixen. Beim Gemeindeausscheid im Niederen Fläming purzelten gleich mehrere Rekorde. Die Damenriege aus Gräfendorf hatte den triftigsten Grund zum Jubilieren und ließ nach der Siegerehrung die Sektkorken knallen. Die allerfixesten Floriansjünger liefen jedoch außerhalb der Wertung.

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Wasserscheu darf man als Feuerwehrmann oder -frau, hier der Nachwuchs aus Hohenseefeld, nicht sein, denn auch im Ernstfall zählt jede Zehntelsekunde.

Quelle: Fotos: Uwe Klemens (2)

Gräfendorf. Als Wahrsager auftreten könnte Niederer-Fläming-Bürgermeister David Kaluza (parteilos). „Die Gräfendorfer sind mein Favorit, unklar ist nur, ob die Frauen oder die Männer besser sein werden“, prophezeite er am Sonnabendvormittag kurz nach der Eröffnung des Feuerwehr-Gemeindeausscheides. Wenige Stunden später stand fest: Mit der beachtenswerten Zeit von 32,21 Sekunden hatten die als einzige Frauenmannschaft am Start stehenden Gräfendorferinnen sogar die männliche Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Insgesamt neun Männer-, eine Frauen-, sowie sieben Kinder- und Jugendmannschaften kämpften auf dem Gräfendorfer Sportplatz um Pokale, Medaillen und persönliche Bestzeiten.

„Wir treten nicht mit dem Vorsatz an, einen neuen Rekord aufzustellen, sondern nehmen uns lediglich vor, das Ergebnis des letzten Wettkampfes zu halten“, so erklärte Aline Landwehr nach dem Wettkampf den Schlüssel des Erfolges. „Deshalb stehen wir dann im Wettkampf nicht so unter Druck und können die Sache entspannter angehen. Dazu kommt, dass wir ein tolles Team sind, wo niemand über den anderen nörgelt – und natürlich auch etwas Routine.“

Damen stellen neuen Gemeinderekord auf

Nach der Siegerehrung ließen die Damen die Sektkorken knallen. Denn die erreichte Zeit auf der 100-Meter-Bahn ist zugleich neuer Gemeinderekord und zeigt, dass das wöchentliche, einstündige Training auf dem Welsickendorfer Sportplatz nicht umsonst war. Ein Schlückchen übrig hatten die Damen für ihre männlichen Wehrkollegen, die nach sechs aufeinanderfolgenden Vorjahres-Siegen diesmal wegen eines Starters ohne Helm trotz zweitbestem Tagesergebnis disqualifiziert wurden. „So ist das eben im berühmt-berüchtigten ’verfluchten siebenten Jahr’“, sagte Mannschaftsmitglied Jörn Winter. Gefolgt von Hohenseefeld (42,89 s) und Hohenahlsdorf (46,00 s) landeten so Werbigs Männer mit 33,90 Sekunden auf Platz eins. Die Tagesbestzeit, allerdings außerhalb der Wertung, erzielte das Gastteam aus Gölsdorf auf dem Parcours.

Auch in der Altersklasse 10-14 Jahre waren die Gölsdorfer, wenngleich ebenfalls ohne Wertung, mit 41,13 Sekunden die Schnellsten. Platz eins ging hier an Meinsdorf, die 49,53 Sekunden bis zum Sieg benötigten. Auch bei den 15- bis 18-Jährigen erzielten die Gölsdorfer Gäste mit 27,30 Sekunden die Tagesbestzeit. Mit ihrem neuen Gemeinderekord von 27,40 Sekunden kämpften sich hier die Gräfendorfer Jungs auf den Wertungsplatz eins.

Ein Novum am Rande des Wettkampfgeschehens war der Kinderparcours, auf dem sich die Jüngsten spielerisch vorbereiten konnten, aber auch Zuschauerkinder willkommen waren. Der fünfjährige Marlon Liske stellte seine Zielgenauigkeit am Strahlrohr unter Beweis. „Zu Hause übe ich schon jeden Tag für die Wehr“, sagte er.

Von Uwe Klemens

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