Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Nächster Schritt beim Campusprojekt
Lokales Teltow-Fläming Nächster Schritt beim Campusprojekt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:22 07.11.2018
Der Hügel der alten Zisterne wird bald verschwunden sein. Quelle:  
Niederer Fläming

Die Zukunft des Werbiger Campus der Generationen ist gegenwärtig eines der am häufigsten diskutierten Themen in der Gemeinde Niederer Fläming. Weiterbauen und sich für die trotz Förderung zu leistenden Eigenanteile zu verschulden, oder Abbrechen müssen und dann womöglich die bereits verbauten Fördermittel zurückzahlen müssen, lauten die in den zurückliegenden Monaten diskutierten Optionen.

Grundsatzdebatte steht noch aus

Die Grundsatzdebatte darüber innerhalb der Gemeindevertretung steht noch aus. Angedacht ist unter anderem auch, die Einwohner in einer Ideenschmiede zu Wort kommen zu lassen. Fest steht: Beide Varianten werden die wenigen, zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel beanspruchen.

Einen Zwischenweg beschreiten will die Kommune mit zwei in dieser Woche von der Gemeindevertretung gefassten Beschlüssen. Demnach wird der anstehende, vorletzte Bauabschnitt, der die Neugestaltung der Außenanlagen vorsieht, gesplittet. 2019 soll auf der nördlichen Seite rings um die Campus-Mensa mit den Außenanlagen begonnen werden. Ein barrierefrei zugängiger Parkplatz und Grünanlagen sollen hier entstehen. Die alte, nicht mehr zur Löschwasserversorgung benötigte Zisterne soll im Zuge der Arbeiten verschwinden und die Umgestaltung des Schulhofes abgeschlossen werden.

Außenanlagen in Teilabschnitten

„Beides sind Maßnahmen, die wir durchführen müssen, unabhängig davon, wie es mit dem letzten Bauabschnitt, dem Umbau des alten Schulhauses weitergeht“, erläutert Bürgermeister Matthias Wäsche (parteilos). Die Umgestaltung des straßenseitigen Geländes vor dem Campus und rings um die Turnhalle wird abgetrennt, wodurch sich die für die Außenanlagen veranschlagten Gesamtkosten von 400 000 Euro in etwa halbieren. „Rund 65 000 Euro muss die Gemeinde hierfür als Eigenanteil leisten“, rechnet Wäsche vor.

Auch der zweite Beschluss des Abends zur Vergabe der Architektenleistungen für den Umbau des derzeit leer stehenden, alten Schulhauses, zielt in die Richtung, am Campusprojekt festzuhalten. Auf Wunsch des bisherigen Architekten wurde der ursprünglich für das Gesamtprojekt abgeschlossene Vertrag bereits vor mehreren Monaten aufgelöst.

Optimistischer Ausblick

Optimistischer als noch vor einigen Wochen, dass der Campus eines Tages, möglicherweise in abgespeckter Form, tatsächlich fertig wird, zeigt sich Matthias Wäsche. Denn der von der Kommunalaufsicht wegen der Finanzsituation der Gemeinde verhängte Investitionsstop betrifft nur neue und nicht bereits laufende Projekte. „Außerdem werden wir 2019 vom Land deutlich höhere Schlüsselzuweisungen erhalten, so dass wir uns haushaltstechnisch wieder Stück für Stück nach oben bewegen können“, so der Bürgermeister.

Den gefassten Beschluss zur einstweilen nur teilweisen Umgestaltung der Außenfläche sieht er als guten Kompromiss: „Wir gucken behutsam, was nötig und was auch machbar ist“.

Von Uwe Klemens

In den Gemeindevertretersitzungen in Nuthe-Urstromtal geht es seit Wochen hoch her. Grund ist die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Kemnitz. Das sorgt für Diskussionen beim Haushaltsentwurf.

07.11.2018

Die Fraktionen von UWG, SPD und Linken in der Gemeindevertretung von Am Mellensee haben einen Abwahlantrag gegen Bürgermeister Frank Broshog gestellt. Die Verwaltung solle das Verfahren einleiten.

07.11.2018

Ekelhafte Hinterlassenschaften? Von wegen: Jacqueline und Jan Helbing setzen sich für den Schutz von Schwalben ein. Der Nabu hat sie nun dafür geehrt. Künftig wollen sie sich auch politisch für den Naturschutz einsetzen.

10.11.2018