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Teltow-Fläming Gemeindezentrum als möglicher Schulstandort
Lokales Teltow-Fläming Gemeindezentrum als möglicher Schulstandort
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17:37 26.02.2018
Michaela Schindelhauer (l.) und Mieke Letje vom Verein „Wildlinge“ wollen in Teltow-Fläming eine Freie Schule etablieren. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Zwar war die Zahl der Besucher mit einem guten Dutzend relativ übersichtlich, doch vom regen Interesse und der überwiegend positiven Resonanz waren Michaela Schindelhauer und Mieke Letje angenehm überrascht. Die beiden Frauen und Mütter aus der Gemeinde Am Mellensee sind die Initiatoren einer Elterninitiative, die in Teltow-Fläming eine Freie Schule mit dem Namen „Die Kraniche“ etablieren will. Im Gemeindezentrum Thyrow stellten sie potenziellen Interessenten kürzlich ihre Ideen vor.

Die Sozialwissenschaftlerin Michaela Schindelhauer und die Therapeutin Mieke Letje haben gemeinsam mit Therapeutin Stephanie Römhildt den Verein „Wildlinge“ gegründet und sind dabei, bis Ende März ein ausgefeiltes Konzept für eine Freie Schule dem Bildungsministerium vorzulegen. Eröffnungsziel: 2019/20. „Wir wollen eine Schule mit den Schwerpunkten Natur, Montessori-Pädagogik und Demokratie gründen“, sagt Michaela Schindelhauer, „wir suchen einfach eine Alternative zu den vorhandenen staatlichen Schulen.“ Der Kranich stehe dabei symbolisch für die Natur und gelte als Glücksvogel.

Unterricht in altersgemischten Gruppen

Die Kinder sollen in altersgemischten Gruppen lernen, der Unterricht drinnen sowie draußen in der Natur stattfinden und individuelle Lernwege gefördert werden. „Im Sinne der Montessori-Philosophie sollen die Schüler unter Anleitung selbst entscheiden, was, in welchem Tempo und wie lange sie lernen“, erklärt Mieke Letje. Sie absolviert derzeit eine Montessori-Ausbildung und versichert: „Am Ende werden die Kinder den Wissensstand haben wie an einer Regelschule auch.“ Höchstens 50 bis 80 Kinder sollen aufgenommen werden, der maximale monatliche Elternbeitrag bei 200 Euro liegen.

Thyrows Ortsvorsteherin ist begeistert

Als mögliche Standorte haben sich zwei Varianten herauskristallisiert: Das Gemeindezentrum in Thyrow oder die ehemalige Schule in Rehagen. Thyrows Ortsvorsteherin und Leiterin des Gemeindezentrums, Gertrud Klatt (CDU), ist begeistert: „Wir haben im Ort keine Schule und würden solch eine Ansiedlung begrüßen.“

Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU), bei dem die Initiatorinnen ebenfalls vorgesprochen hatten, steht der Idee aufgeschlossen gegenüber. „Unsere Schulen in Trebbin und Blankensee platzen aus allen Nähten. Wenn eine zusätzliche Einrichtung da ein bisschen Dampf aus dem Kessel nimmt, kann das nur gut sein“, sagte er der MAZ.

www.kraniche-naturschule.de

Von Elinor Wenke

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