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Teltow-Fläming Gemeinsamer Start ins neue Jahr
Lokales Teltow-Fläming Gemeinsamer Start ins neue Jahr
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00:19 05.01.2018
Die Fragen bei der diesjährigen 35. Neujahrswanderung in Oehna brachten einige Teilnehmer ganz schön ins Grübeln. Quelle: Foto: Isabelle Richter
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Oehna

„Wir wollten in der Fußballpause etwas machen und haben dann unseren heimischen Wald erkundet“, erzählt Fritz Hildebrandt. Der 79-Jährige hatte das gemeinsame Wandern am Neujahrstag in Oehna einst ins Leben gerufen.

In diesem Jahr feierte die bei Jung und Alt beliebte Veranstaltung ihre 35. Auflage – für Fritz Hildebrandt eine große Überraschung.

Neujahrsplausch mit den Nachbarn

Doch die Oehnaer halten gern an der Tradition fest. Bei frühlingshaften Temperaturen nutzten die Wanderer die rund sechs Kilometer lange Route auch dieses Mal wieder dazu, sich mit ihren Bekannten über das vergangene Jahr auszutauschen.

Außerdem könne man ganz nebenbei auch gleich „den Kater ausführen“, scherzte Manfred Wenzel. Der 73-Jährige läuft bereits von Anfang an mit. Mittlerweile organisiert er die Wanderung sogar zusammen mit Manfred Mehlis.

Kniffelige Fragen für die Einwohner

Denn bei der Neujahrswanderung geht es nicht nur darum, eine Route abzulaufen. Zwischendurch muss die Wandergruppe auch immer wieder kleine Rätsel lösen. Die Fragen haben dabei meist einen Bezug zu Oehna.

Hier zeigt sich schnell, wer in seinem Heimatort die Augen offen hält und sich auskennt. Für die ortskundigsten Einwohner gibt er am Ende kleine Preise. Damit das Rätsel nicht zu einfach ist, versucht Manfred Mehlis sich jedes Jahr etwas besonders Kniffeliges auszudenken.

In diesem Jahr wollte er beispielsweise wissen, wie viele Züge an einem Tag den Bahnhof Oehna passieren. 34 Züge lautete hier die richtige Antwort. Zum Ausklang der 35. Neujahrswanderung gab es für die Teilnehmer traditionell ein Lagerfeuer im Wald sowie Getränke und eine kleine Stärkung vom Grill.

Heimatverein hat sich schon Gedanken gemacht

Die gesellige Veranstaltung ist für viele Oehnaer ein schöner Start ins neue Jahr. Doch Manfred Wenzel und Manfred Mehlis fühlen sich so langsam bereit für eine Ablösung.

Anja Bruckbauer vom Oehnaer Heimatverein hat sich deshalb bereits Gedanken über die künftige Organisation gemacht. „Jetzt müssen wir nur noch jemanden finden, der sich die ganzen Fragen ausdenkt“, sagt sie zuversichtlich.

Von Isabelle Richter

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