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Genossenschaftsbank auf Wachstumskurs

Fläming Genossenschaftsbank auf Wachstumskurs

Die VR-Bank Fläming gewinnt immer mehr Mitglieder. Der Einstieg in die regionale Genossenschaftsbank lohnt sich offenbar: Für das Geschäftsjahr 2016 erhalten die Mitglieder sechs Prozent Dividende. Bei Ortsversammlungen in Jütebog und Luckenwalde gab es noch mehr Infos zur Entwicklung.

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Carola Seiler und Norbert Schmitz berichteten über die Entwicklung der Bank

Quelle: Gerald Bornschein

Luckenwalde. Das fünfte Jahr in Folge kann die VR Bank Fläming ihrer weiterhin wachsenden Mitgliederschaft eine Dividende auszahlen. Sechs Prozent beträgt sie in diesem Jahr. Das verkündeten die Vorstände Carola Seiler und Norbert Schmitz jüngst bei den Ortsversammlungen der VR-Bank in Jüterbog und Luckenwalde, die traditionell im Herbst stattfinden.

Kundenvolumen steigt um 5,3 Prozent

Seiler und Schmitz berichteten im Wechselspiel über die Entwicklung der Bank. Sie zeichneten ein überwiegend positives Bild. Das Kundenwertvolumen lag 2016 bei 942 Millionen Euro, gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 5,3 Prozent.

Auffällig ist die Zunahme der täglich fälligen Mittel, was Herausforderungen an die Liquidität der Bank stellt. Auch im Kreditvolumen ist eine Steigerung zu beobachten, unter anderem bei der Vergabe von Baudarlehen des Verbundpartners R+V. Ebenfalls gewachsen sind die Volumenanteile der Marktbereiche, Luckenwalde hält 20 Prozent, Jüterbog 18 Prozent. Den größten Anteil macht aber Bad Belzig mit fast 28 Prozent aus.

Sinkende Kreditzinsen sorgen für schwächeren Ertrag

Sinkende Zinsmargen und ein gestiegener Aufwand haben trotz der Volumensteigerung zu einem leicht gesunkenen Bruttoertrag geführt. Erstmals liegt die VR-Bank damit unter dem Durchschnitt der Genossenschaftlichen Finanzgruppe, erklärt Seiler. Dennoch ist sie optimistisch, denn „es tut sich immer wieder eine Tür auf“.

„Kalt erwischt“ hätte die Bank dagegen der Ausfall der von Mitarbeitern bedienten Kassentresore, die entgegen aller Beteuerungen doch nicht systemkompatibel waren. Man hofft, die Technik in den nächsten Wochen in den Griff zu bekommen, und dankt den Kunden für das Verständnis.

Mitgliederzahl steigt um 600 im vorigen Jahr

Norbert Schmitz bezeichnet die Ausstattung der Bank mit Eigenkapital (57 Millionen Euro) als ausreichend und als gute Basis für künftiges Wachstum. Die Mitgliederzahl steigt: 2016 um 600 und in diesem Jahr bereits um weitere 368.

Künftig soll die Online-Filiale weiter ausgebaut werden, sodass auch Spar- oder Girokonten eröffnet werden können. Carola Seiler empfiehlt das Online-Bezahlsystem „paydirekt“, bei dem die Kundendaten das System der Banken nicht verlassen. Im Vergleich etwa zum Marktfphrer „pay pal“ sei es aber noch „ein Pflänzchen“.

Norbert Schmitz sieht die VR-Bank Fläming eingebettet in einen starken Finanzverbund weiter auf Wachstumskurs, es sei keine Kreditklemme zu beobachten und man erwarte nur moderat steigende Zinsen. Die Europäische Zentralbank müsse allerdings „den Pfad zur Normalisierung einschlagen“, um Anzeichen von Blasenbildung zu vermeiden.

Von Gerald Bornschein

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