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Geöffnet an 365 Tagen im Jahr

Zehn Jahre Cafeteria im DRK-Krankenhaus Geöffnet an 365 Tagen im Jahr

Genau am Neujahrstag 2006 hat Marko Schumann seine Cafeteria im Luckenwalder Krankenhaus eröffnet. Seit zehn Jahren bietet er an 365 Tagen im Jahr einen deftigen und süßen Imbiss an. Schließtage kennt er nicht.

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Marko Schumann und seine Mitarbeiterin Andrea Andreas.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Am 1. Januar feierte Marko Schumann nicht nur den Start ins neue Jahr, sondern auch das zehnjährige Bestehen seiner Cafeteria im Luckenwalder DRK-Krankenhaus. 2006 hatte er sich genau am Neujahrstag selbstständig gemacht. Das ist eher ungewöhnlich, doch für Marko Schumann spielen die Feiertage keine besondere Rolle. „An 365 Tagen im Jahr, wochen- wie feiertags, ist die Cafeteria geöffnet“, sagt der 39-jährige Luckenwalder, in diesem Jahr sogar einen Tag mehr.

Seine Mutter Hannelore Zabel hatte bis 2004 den Imbisskiosk am Krankenhaus betrieben. Als sie aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste, half Marko Schumann ihr und übernahm die Versorgung. Der gelernte Maler fand Gefallen an dem neuen Metier. Er qualifizierte sich und pachtete die Räume im Krankenhaus.

50 Plätze auf 80 Quadratmeter

„Hier können die Patienten mal von ihrer Krankheit abschalten“, sagt Schumann. Auf 80 Quadratmetern mit 50 Plätzen bietet er täglich deftigen und süßen Imbiss. Dazu zählen Bockwurst, Buletten, Schnitzel, Fisch und Salat ebenso wie Früchte, selbst gebackener Kuchen, Kaffee und andere Getränke. „Zurzeit sind alle Gerichte mit Bratkartoffeln der Renner“, sagt Marko Schumann.

Im Sommer sind vor allem seine Eis-Angebote begehrt. „Dann gibt es zusätzlich 30 Plätze draußen auf der Terrasse, das wird sehr gern angenommen“, sagt der Gastronomie-Chef. Neben kulinarischen Spezialitäten bietet er Zeitungen und eine Auswahl an Geschenk- und Hygiene-Artikeln – von der Zahnbürste über das Duschbad bis zu „Omas gehäkelten Bettschuhen“. Seine Kunden sind vor allem Patienten und deren Besucher, aber auch medizinisches Personal, dessen Vorlieben er inzwischen kennt. „Im Sommer kommen auch Leute, die mit dem Krankenhaus gar nichts zu tun haben, zum Beispiel regelmäßig ein paar Omis zum Eisessen“, so Schumann.

Stressiger Alltag ohne Schließtage

Zunächst hatte er die Cafeteria mit seiner Mutter allein betrieben, jetzt hat er zwei Mitarbeiterinnen, darunter Andrea Andreas als Koch- und Backfee, und in Stoßzeiten Pauschalkräfte. Einmal hatte er sich versehentlich ausgesperrt, so dass er sich vom Hausmeisterdienst erst „retten“ lassen und dadurch eine Stunde später öffnen musste. Trotz des stressigen Alltags ohne Schließtage macht Marko Schumann der Job richtig Spaß. Einziger Wermutstropfen: „Ich habe kaum Stammkundschaft. Wenn ich mich an die Patienten gewöhnt habe, sind sie wieder weg“, bedauert Marko Schumann.

Von Elinor Wenke

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