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Georg Stengel kehrt zu „The Voice“ zurück

The Voice of Jüterbog Georg Stengel kehrt zu „The Voice“ zurück

Der Jüterboger Sänger Georg Stengel probiert es noch einmal bei der Castingshow „The Voice of Germany“. Im Herbst scheiterte der 22-Jährige weder an seiner Stimme, noch an der Jury – damals waren alle Musikerteams jedoch schon voll. Jetzt nutzt Stengel seine zweite Chance. Zuvor kann man ihn in seiner Heimatregion live erleben.

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Georg Stengel kümmert sich intensiv um seine Fans und bereitet die Rückkehr ins Fernsehen vor.

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Georg Stengel kehrt auf die Bühne der Fernseh-Castingshow „The Voice of Germany“ zurück. Die Produktionsfirma habe den jungen Jüterboger kontaktiert und angefragt, ob er es noch einmal versuchen will. „Die haben betont, wie knapp es das letzte Mal war und ob ich nicht Lust auf einen neuen Versuch hätte“, sagte Stengel der MAZ.

Auftritt 2015 kam zu spät

Im vergangenen November begeisterte der 22-Jährige zwar die Jury der erfolgreichen TV-Show mit seiner Version des Songs „Wolke 4“ von Philipp Dittberner – doch die Teams aus konkurrierenden Sängern waren bereits voll. Die Regeln ließen keine Ausnahme zu. Doch er gab der Jury das Versprechen zurückzukehren.

Auf dieses Versprechen folgte nun die Anfrage der Produktionsfirma. „Ich war hin- und hergerissen“, sagt der Sänger, denn seit seinem ersten großen TV-Auftritt hat er seine Karriere als Musiker voran geschoben. Ein Vertrag mit der Sendung bedeutet aber immer auch Exklusivrechte für Fernsehauftritte. Auch einen Plattenvertrag dürfe er als Kandidat der Sendung nicht abschließen. Nach einer Woche Bedenkzeit hat er trotzdem zugesagt. Ab Juli finden die Aufnahmen statt, im Herbst wird die Sendung ausgestrahlt.

Georg Stengel im Aufnahmestudio

Georg Stengel im Aufnahmestudio.

Quelle: Promo

Um seine Musikerkarriere verfolgen zu können, hat Stengel mittlerweile sogar seine Ausbildung zum Kfz-Mechantroniker abgebrochen. „Ich muss dieses Risiko eingehen, denn wenn ich die Chance nicht nutze, ärgere ich mich in ein paar Jahren“, sagt er. Seit dem ersten Auftritt bei „The Voice“ hat er einiges auf die Beine gestellt. „Wir haben in Berlin Probeaufnahmen mit vier Songs gemacht“, so Stengel. Bei zwei der Lieder hat er an den Texten mitgeschrieben. Auch Aufnahmen für ein Musikvideo hat er hinter sich. „Es ist schwer, als Castinggesicht auf den Musikmarkt zu kommen. Ich hatte zwar schnelle Aufmerksamkeit, aber solche Sachen verkaufen sich wohl schlechter“, schätzt Stengel seine Chancen zurückhaltend ein.

Zuspruch für Georg Stengel auf Facebook

Bislang hat er nur Ausschnitte des Materials auf seinem Kanal im sozialen Netzwerk Facebook veröffentlicht. Dort erhält er Zuspruch, der andere abheben lässt. 15 000 Menschen verfolgen seine Seite und sind nicht nur stille Beobachter. Regelmäßig lädt Georg Stengel zu Videochats ein, schnappt sich die Gitarre und spielt dann live im Internet für die Fans oder beantwortet deren Fragen.

Am Wochenende hat Stengel in einem dieser Chats erneut bewiesen, wie wichtig ihm Versprechen sind. Nach einer kleinen Wette stand er in der Schuld, sich den Namen eines Fans auf den Daumen zu tätowieren. Keine 24 Stunden später steht dort tatsächlich „Rike“geschrieben. In der Region können Fans Georg Stengel am 16. April erleben. Dann tritt er bei der Luckenwalder Kneipennacht im „Knast“-Pub auf.

Von Peter Degener

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