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Gepfleger Ostrock-Kult seit 40 Jahren

„Speiches Monokel“ in Luckenwalde Gepfleger Ostrock-Kult seit 40 Jahren

Die Ost-Kultband „Speiches Monokel“ gastierte am Freitagabend im Luckenwalder Stadttheater. Dort machte sie innerhalb ihrer Jubiläums-Tournee zum 40-jährigen Band-Bestehen Halt. Bei „Das Monster von Schilkinsee“ und „Schwarze Marie” hielt es das Publikum kaum auf den Sitzen.

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„Speiches Monokel“ im Stadttheater Luckenwalde.

Quelle: Lisa Blech

Luckenwalde. Kultige Töne lockten am Freitagabend zahlreiche vor allem „ostalgische“ Musikfans ins ausverkaufte Stadttheater Luckenwalde. Die Kultband „Speiches Monokel“ aus Berlin, Teil der DDR-Band „Monokel“, machte auf ihrer Jubiläums-Tour zum 40-jährigen Bestehen Halt in der Kreisstadt. Sie stand schon, als sie von 1976 bis 1989 in der DDR auftrat, für Lebenslust, aber auch für Widerstand. Ihre Texte richteten sich damals auf subtile Weise gegen das SED-Regime.

Die reine Männerband spielte in Luckenwalde in der Besetzung aus Sebastian Baur, genannt „Buzz-Dee“ (Gesang, Gitarre), Olaf „Olli“ Becker, Bernd „Zuppe“ Buchholz (Sänger, Harmonika), Frank „Gala“ Gahler (Sänger, Akustikgitarre, Harmonika), Peter Schmidt (Gesang, Gitarre) und dem Bassisten Jörg Schütze alias Speiche deutschen sowie englischen Blues und Rock vom Feinsten.

„,Monokel’ begrüßt euch hier hinter dem eisernen Vorhang!“, hieß es zum Auftakt, als die Band tatsächlich hinter dem Metallvorhang des Theaters zum Vorschein kam. Von einer ausgeklügelten Lichtshow begleitet, kamen nicht nur die Musiker in Fahrt, sondern auch die Gäste. Spätestens nach drei Liedern von Monokels Kraftblues wippten Köpfe und Füße im Takt zu harten Gitarrenriffs und dunklen Klängen wie bei „Das Monster von Schilkinsee“ und „Schwarze Marie” mit. Dabei gingen die Melodien und Texte von „Speiches Monokel“ nicht nur ins Ohr, sondern auch mitten unter die Haut. Die Zuschauer fühlten mit „ihren“ Liedern und bewegten sich zum Rhythmus mit.

Maria Pommerening aus Frankenförde war positiv überrascht. „Ich hatte schon mal etwas von der Band gehört“, sagte sie, „sie sind laut und man hat das Gefühl, sie sind alle in ihrem Element. Man merkt, sie haben Spaß und leben richtig für die Musik.“

Von Lisa Blech

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