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Geringer saisonaler Anstieg

Arbeitsmarkt In Teltow-Fläming Geringer saisonaler Anstieg

Im Dezember sind die Arbeitslosenzahlen im Kreis Teltow-Fläming saisonbedingt leicht gestiegen. Allerdings war der Anstieg weniger stark wie in den Vorjahren. Im Dezember waren im Landkreis 5668 Menschen als arbeitslos gemeldet. Das sind nur 201 mehr als im Vormonat, aber immerhin 426 weniger als im Vorjahr.

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Anke Lehmann leitet den Arbeitgeberservice.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Im Dezember 2015 stiegen wieder die Arbeitslosenzahlen – saisonbedingt, wie es immer heißt. „Aber bei weitem nicht so stark, wie in den Vorjahren“, berichtet Anke Lehmann. Die Teamleiterin Arbeitgeberservice bei der Arbeitsagentur Teltow-Fläming stellte am Dienstag in Luckenwalde gemeinsam mit Anja Spiegel, Leiterin des Jobcenters TF, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im vergangenen Monat vor.

Demnach waren im Dezember im Landkreis 5668 Menschen als arbeitslos gemeldet. Das sind nur 201 mehr als im Vormonat und immerhin 426 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote liegt im Gesamtkreis bei 6,3 Prozent (Vormonat: 6,0/Vorjahr: 6,7). Im Bereich der Geschäftsstelle Luckenwalde liegt sie bei 8,4 Prozent (8,2/9,0) und in Zossen bei nur 5,0 (4,8/5,3).

Vor allem im Baubereich ist es üblich, mit Einbruch der kalten Jahreszeit die Mitarbeiter zu entlassen, um sie dann später, wenn’s wärmer wird, wieder einzustellen. Doch diese Praxis erweise sich mittlerweile als großes Risiko für die Arbeitgeber, sagten Lehmann und Spiegel unisono. Denn in der Zeit der „Freisetzung“ könnten sich die Arbeitnehmer woanders eine Anstellung suchen, die möglicherweise besser bezahlt wird oder näher am Wohnort liegt. Dabei gebe es die Möglichkeit, saisonbedingte Kurzarbeit anzumelden. Dann würden die Arbeitnehmer über die Arbeitsagentur für diese Zeit bezahlt, blieben den Arbeitgebern aber erhalten. Das Geld dafür komme aus einer Umlage, in die die Arbeitgeber ohnehin einzahlten.

Weiterhin sei die Nachfrage nach Arbeitskräften ungebrochen hoch. So habe man 1505 offene Stellen im Bestand, 608 mehr als im Vorjahr. „Alle Kunden könnten jetzt gute Vorsätze fürs neue Jahr fassen“, rät Spiegel, denn wer sich ernsthaft bemühe und nicht unbedingt nur etwas in seinem erlernten Beruf suche, habe gute Chancen wieder eine Anstellung zu finden. „Wir können jetzt Kunden wieder in Arbeit bringen“, so Spiegel, „von denen wir noch vor einem Jahr nicht geglaubt hatten, ihnen überhaupt noch mal einen Job zu vermitteln.“

Von Hartmut F. Reck

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