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Teltow-Fläming Gesamtschule bleibt fünfzügig
Lokales Teltow-Fläming Gesamtschule bleibt fünfzügig
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00:29 18.07.2015
Die Gesamtschule Dabendorf. Quelle: Nadine pensold
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Dabendorf

Fünf siebte Klassen und damit genau so viele wie bisher werden im Schuljahr 2015/16 in der Gesamtschule Dabendorf unterrichtet. Zwischenzeitlich hatten die Zossener Stadtverordneten mit Verweis auf die prekäre Raumsituation und den vom Kreis verweigerten Kredit für den Schulneubau beschlossen, nur noch vier siebte Klassen zu beschulen. Diesen Beschluss hoben sie in ihrer jüngsten Sitzung auf.

„Nächstes Schuljahr gibt es bei uns fünf siebte Klassen mit insgesamt 135 Schülern“, so Schulleiter Dirk Zobywalski gegenüber MAZ. Insgesamt unterrichte man mindestens 850  Schüler in der Geschwister-Scholl-Schule.

Negative Auswirkungen auf die Oberschule Wünsdorf hat die neue, alte Fünf-Zügigkeit der Dabendorfer siebten Klassen nicht. In Wünsdorf hatte man wie berichtet im zu Ende gehenden Schuljahr mit Ach und Krach und großem Engagement der Eltern die Klassenstufe 7 erhalten. „Für Wünsdorf liegen 46 Anmeldungen vor, so dass dort zwei siebte  Klassen mit jeweils 23  Schülern aufgemacht werden“, sagte Janine Kolkmann, Mitarbeiterin im Staatlichen Schulamt Brandenburg.

Das Schulamt hatte die Stadt darauf hingewiesen, dass der Antrag auf Vier- statt Fünf-Zügigkeit für Dabendorfer viel zu spät gekommen sei. „Die Fünf-Zügigkeit für die Dabendorfer Gesamtschule ist im Schulentwicklungsplan des Bildungsministeriums bis 2017 festgeschrieben“, sagt Kolkmann. Noch Ende 2014 habe die Stadt dem Schulamt die Fünf-Zügigkeit bestätigt. „Daraufhin sind wir in die Planung für das kommende Schuljahr gegangen.“ Erst am 20. Mai fassten die Stadtverordneten den Beschluss, vierzügig zu fahren. „Dieser Beschluss ist offiziell nie im Schulamt angekommen“, so Kolkmann. Vielmehr habe man von einer Stadtverordneten eine Beschluss-Kopie erhalten. Um diesen Beschluss umzusetzen, hätte man das Anmeldeverfahren für alle siebten Klassen im ganzen Landkreis Teltow-Fläming neu aufrollen müssen. „Das geht in so einer späten Phase nicht mehr.“ Das habe man der Bürgermeisterin und dem Schulleiter mitgeteilt.

Von Frank Pechhold

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