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Teltow-Fläming Gesang soll Freude bereiten
Lokales Teltow-Fläming Gesang soll Freude bereiten
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00:18 08.12.2015
Die Engelssänger sind in Felgentreu bis zum 23. Dezember jeden Abend unterwegs, um Menschen Freude zu bringen Quelle: Margrit Hahn
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Felgentreu

Die Engelssänger sind in Felgentreu unterwegs. Mit einem Handwagen und einem geschmückten kleinen Weihnachtsbaum macht sich die Sängerschar jeden Abend auf den Weg, um Menschen mit ihrem Gesang zu erfreuen. Die Idee entstand vor fünf Jahren. Die Felgentreuer überlegten damals, was sie in der Adventszeit Besonderes tun können. Da es den Adventskalender an Fenstern schon in anderen Orten gibt, sollte es etwas Neues sein. So entschied man sich auf Anraten von Monika Brenner, singen zu gehen. Zumal es im Ort „Die lustigen Singdrosseln“ gibt, die eh Freude daran haben.

Treffpunkt ist jeden Abend die große Kreuzung

„Bei den Engelssängern sind aber auch einige dabei, die nicht zum Chor gehören“, sagt Ortsvorsteherin Sabine Schneider. Treffpunkt ist jeden Abend die große Kreuzung im Ort. Wer Lust hat, kommt um 17.50 Uhr mit dazu. Dann werden die Lieder ausgewählt. Um ganz sicher zu sein, dass sich diejenigen auch freuen, vor deren Tür gesungen wird, werden vorher Sterne verteilt. Darauf steht das Datum des kleine Straßenkonzertes.

Gleich am ersten Dezember erlebten die Felgentreuer aber eine böse Überraschung. Holger Opitz hatte wie in jedem Jahr den Baum spendiert, mit dem die Schar durch die Straßen zieht. Er hatte ihn zum Schmücken vor die Tür gestellt, zwei Stunden später war er weg. Jemand hatte das kleine Bäumchen gestohlen. Also brachte Opitz einen neuen Baum, den Ingrid Heinrich schmückte und der seitdem nicht mehr aus den Augen gelassen wird.

Erst ein Gedicht, dann die Lieder und am Ende ein Gebet

„Am schönsten ist es natürlich, wenn die Leute, die wir besuchen, auch mitsingen“, sagt die Ortsvorsteherin. Liederzettel hat sie immer ausreichend dabei. Wobei nicht nur gesungen wird. Zu Beginn wird ein kurzes Gedicht vorgetragen, dann werden Lieder gesungen und zum Ende gibt es ein Abschlussgebet – eine Art Segen.

Sänger zwischen 7 und 73 Jahren

Die Jüngste in der Runde ist die siebenjährige Laura, die Älteste Roswitha Opitz mit 73 Jahren. Sie war bisher jeden Abend dabei und hat selbst große Freude am Singen. „Mir gefällt es, wenn wir in Felgentreu durch die Straße ziehen und dabei die wunderschöne Dekoration an den Häusern bewundern können“, sagt Roswitha Opitz. Wenn es regnet oder schneit, gehen die Engelssänger ins Haus. Ansonsten singen sie vor der Tür, so haben die Nachbarn auch etwas davon.

Einladung zum Weihnachtskonzert am 13. Dezember

„In der Vorweihnachtszeit hat ja jeder viel zu tun. Trotzdem nehmen wir uns die Zeit für ein wenig Besinnlichkeit“, sagt Ortsvorsteherin Sabine Schneider. Sie wird übrigens in der Nacht zum Sonntag im Ort auch als Nikolaus unterwegs sein. Die abendlichen Spaziergänge durch Felgentreu nutzt Sabine Schneider ebenfalls dazu, um Einladungen für das Weihnachtskonzert am 13. Dezember zu verteilen.

Brigitte Glaser war in diesem Jahr die erste, die Besuch von den Engelssängern bekam. „Ich finde die Idee ganz toll“, sagt die Felgentreuerin. Vor mancher Tür gibt es sogar ein Schnäpschen oder ein Glas Glühwein. Aber niemand ist dazu verpflichtet. Es geht den Akteuren einzig und allein darum, Freude zu schenken und dass hat bisher immer funktioniert.

Von Margrit Hahn

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