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Teltow-Fläming Geschäftsführer in der Kritik
Lokales Teltow-Fläming Geschäftsführer in der Kritik
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16:29 11.03.2018
Gutes Essen, wenig Umsatz: Laut Gemeindevertretung muss die Schulküche Werbig ihren Wirtschaftsplan dringend überarbeiten. Quelle: Uwe Klemens
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Werbig

Das Thema Schulküche Werbig sorgte in der jüngsten Gemeindevertreterversammlung Niederer Fläming erneut für Diskussionen.

Anlass dafür war ein von Geschäftsführer Frank Natho gestellter Antrag auf einen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 19 000 Euro. Hierbei handele es sich um eine zusätzliche Finanzspritze zu dem ohnehin schon jährlichen Zuschuss, den die Gemeinde an die Schulküche zahlt.

Frank Natho brauche das Geld, um noch offene Rechnungen und die ausstehenden Betriebskosten zu begleichen, sagte er.

Eine Ausgleichszahlung wäre unsinnig

Nach Beratung der Gemeindevertreter beschloss man letztendlich einer Summe von 5000 Euro statt der geforderten 19 000 Euro zuzustimmen.

Die Begründung dafür war, dass ein Teil der offenen Rechnungen nicht sofort beglichen werden müsse. Auch die Betriebskosten wurden aufgrund des Liquiditätsproblems der Schulküche bereits gestundet.

Das bedeutet, erst wenn die Umsätze der Schulküche sich bessern, müssten die Betriebskosten „Stück für Stück zurückgezahlt werden“, so die amtierende Bürgermeisterin, Sandra Klimaschewski.

Amtsdirektor David Kaluza hielt es deshalb für unsinnig, der Ausgleichszahlung zuzustimmen. „Wenn die Gemeinde jetzt einen Zuschuss zahlt, wäre das, als würde sich die Gemeinde selbst bezahlen“, begründete er dies.

Gemeindevertreter sehen kein Ergebnis

Auch die Gemeindevertreter waren seiner Meinung. Einige hatten wenig bis gar kein Verständnis für den gestellten Antrag.

Steffen Hertel (parteilos) stellte Frank Natho in seiner Funktion als Geschäftsführer der Schulküche grundsätzlich in Frage: „Ist er der richtige Mann oder ruht er sich darauf aus, dass die Gemeinde alles zahlt?“

Lutz Löffler (parteilos) wiederum befand: „Er ist wahrscheinlich ein vernünftiger Koch, aber wirtschaften kann er nicht.“ Und er fügte noch hinzu: „Es kann nicht sein, dass immer wieder die Hand aufgehalten wird und kein Ergebnis zu sehen ist.“

Frank Nathos Vortrag überzeugt nicht

Um mehr Einnahmen zu erzielen, müsse Natho beispielsweise die Essenspreise erhöhen oder wenigstens für das Lieferessen höhere Preise verlangen. Dieses koste momentan keinen Aufpreis.

Die Gemeindevertreter beriefen sich mit ihrer Einschätzung auch auf eine Gesellschafterversammlung, die im Februar stattfand. Frank Natho sollte dort eine Bilanz und ein Konzept dazu vorlegen, wie die Schulküche künftig einen besseren Erlös erwirtschaften könnte.

Die Mehrheit der Gemeindevertreter überzeugte Nathos Vortrag dort nicht. Trotz der aktuellen Problematik soll es im Schulbetrieb aber keine Einschränkungen bei der Essensversorgung geben.

Von Isabelle Richter

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