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Teltow-Fläming Gesellige Runde mit dem Bürgermeisterkandidaten
Lokales Teltow-Fläming Gesellige Runde mit dem Bürgermeisterkandidaten
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05:13 27.12.2017
Am 26. Dezember lud der CDU-Bürgermeisterkandidat Uwe Fischer (l.) zu einem Weihnachtsessen in den Gemeindesaal. Quelle: Foto: Christian Zielke
Großbeeren

Neben Geschenken und gutem Essen ist wohl das gemeinsame Zusammensein in Familie das wichtigste an den Weihnachtstagen. Um denjenigen, die in dieser Zeit allein sind, einen geselligen Nachmittag zu wünschen, hatte Uwe Fischer, CDU-Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 14. Januar, zu einem Weihnachtsessen in den Großbeerener Gemeindesaal geladen.

Nach einer Stunde kamen die Gäste

Am Anfang sah es noch so aus, als würde Fischer allein an den reichlich gedeckten Tischen bleiben. Doch nach gut einer Stunde trudelten die Gäste ein, unter ihnen auch Adeline Plewka. Die 91-Jährige ist gebürtige Großbeerenerin und ist als ehemalige Lehrerin Generationen von Schülern im Ort ein Begriff. „Ich wollte mal unter Leute kommen“, sagte sie. Ihr Mann ist vor Jahren gestorben, ihre Kinder wohnen weit weg. Den Heiligen Abend und den 1. Weihnachtstag hat sie bei Freunden und Nachbarn verbracht, weil ihr die Reise zu den Kindern zu beschwerlich war. „Ich hätte mich gefreut, ein paar mehr alte Großbeerener zu sehen“, sagte sie. Zur Seniorenweihnachtsfeier seien mehr als 100 Leute gekommen.

„Wir wollten einfach mal ausprobieren, wie groß der Bedarf ist“, sagte Uwe Fischer. Bei vielen Feierlichkeiten in der Gemeinde habe man festgestellt, dass gerade die älteren Großbeerener aber auch neu Zugezogene Schwierigkeiten haben, Anschluss zu finden. Deshalb und aus Erfahrung in der eigenen Familie habe er die Idee zu dem Weihnachtsessen, die es schon seit längerem gebe, in diesem Jahr in die Tat umgesetzt. „Niemand soll allein sein und auf melancholische Gedanken kommen, sondern in geselliger Runde die Wärme genießen“, sagte er.

Ein Bürgermeister nimmt Abschied vom Amt

Melancholische Gedanken hat Carl Ahlgrimm (CDU) in jüngster Zeit häufiger, denn das Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister von Großbeeren rückt näher und an vielen Terminen nimmt er zum letzten Mal teil. „Da wird man schon etwas wehmütig, weil man dann merkt, wie sehr einem das Spaß macht“, sagte er. In der Runde, die sich nach und nach füllte, ging es deshalb nicht nur um Politik, wie den Bau der Osdorfer Straße, sondern auch um viel Privates. Ahlgrimm und seine Frau Karin erzählten von ihren Hunden und Katzen und waren voll des Lobes für den Kuchen. Der war von Jacqueline Bork. Die Personalsachbearbeiterin im Großbeerener Rathaus hatte drei Kuchen gebacken. Besonders ihre Eigenkreation mit einer Füllung aus Quark, Frischkäse und Spekulatius sorgte für Begeisterung. Am Abend gab es Glühwein, Kartoffelsalat und Würstchen. Uwe Fischer war mit dem ersten Weihnachtsessen in Großbeeren zufrieden. „Es waren gute Gespräche. Ich hoffe, dass daraus eine kleine Tradition wird.“

Von Christian Zielke

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