Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Gespenstisch: Gemeindeamt geschlossen
Lokales Teltow-Fläming Gespenstisch: Gemeindeamt geschlossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 10.10.2017
Ohne Strom lässt’s sich schwer verwalten. Drum blieb die Verwaltung geschlossen. Quelle: FOTO: Reck
Anzeige
Ruhlsdorf

Kein Strom nach dem Sturm! So ging es nicht nur den Bewohnern in etwa der Hälfte aller Ortsteile der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Auch in der Gemeindeverwaltung in Ruhlsdorf versiegte die Elektrizität. Während in einigen Orten das Licht wieder mitten in der Nacht anging, blieb es in Ruhlsdorf stockduster ebenso wie auch in Hennickendorf.

Halbe Nacht bei Kerzenlicht und Mondschein

Dort klopften noch im Dunkeln am Freitagmorgen gegen 6 Uhr zwei Bürger an die Haustür von Monika Nestler (Linke). Sie wollten von der Bürgermeisterin wissen, wann denn nun endlich wieder der Strom kommt. Aber woher sollte sie das wissen? Hatte sie doch selbst die halbe Nacht bei Kerzenlicht und Mondschein verbracht.

Im Rathaus lief so gut wie nichts

Und in ihrem Rathaus lief am Freitagvormittag so gut wie nichts. Dort herrschte eine gespenstische Stimmung. Um in ihre Büros zu kommen, mussten sich die Verwaltungsmitarbeiter durch die dunklen Flure tasten. „Jetzt bloß nicht den Schlüssel fallen lassen“, witzelte einer, als er das Türschloss suchte. Hinter der glücklich geöffneten Tür drang endlich das fade Tageslicht durch die Bürofenster ein.

Weder Telefon noch Computer funktionieren

Doch was machen ohne Strom? Weder die Telefonanlage noch die Computer funktionierten. „Es ist schon erstaunlich, wie sehr man von der Technik abhängt“, sagte Hauptamtsleiterin Sabine Kaiser. Leider war das Notstromaggregat inzwischen auch leergelaufen, sodass gar nichts mehr ging.

Keine „störenden“ Anrufe

Jedenfalls wurden die Verwaltungsangestellten aus diesem Grund auch nicht von Anrufen besorgter Bürger „gestört“. Nur hin und wieder klopften einige von ihnen an die Glastür des Haupteingangs. Dort hing zwar ein Schild mit der Aufschrift „Aus technischen Gründen (Stromausfall) bleibt die Verwaltung heute geschlossen!“, aber man schloss ihnen doch auf, zumal der elektrische Türöffner nicht funktionierte.

Aktenstudium am Fensterbrett

„Endlich habe ich mal Zeit, ganz in Ruhe die Akten zu studieren“, sagte Bauamtsleiterin Ute Krüger. Eingemummelt in eine dicke Strickjacke, weil wegen des fehlenden Stroms auch die Heizungsanlage ausgefallen war, musste sie die Aktenordner aufs Fensterbrett legen, um sie bei ausreichendem Tageslicht studieren zu können.

Von Hartmut F. Reck

Das neue Woltersdorfer Feuerwehrauto ist in etwa so groß wie seine Bezeichnung lang ist: Hilfsleistungslöschgruppenfahrzeug – kurz: HLF 20. Am Freitagabend wurde es offiziell der Woltersdorfer Wehr übergeben, obwohl es schon am Vorabend bei dem großen Sturm den Feuerwehrleuten gute Dienste geleistet hatte bei drei Einsätzen.

10.10.2017

Noch wenige Stunden zuvor hatte „Xavier“ gewütet. Und so genoss die Jury des Kreiswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ im Groß Schulzendorfer Vierseithofcafé von Katja List die Ruhe nach dem Sturm. Anschließend ging es nach Kallinchen, wo Ortsvorsteher Reinhard Schulz die Bewertungskommission empfing.

10.10.2017

Das große Feuerwerk in der Silvesternacht bleibt den Jüterbogern erhalten. Zwei junge Männer aus Malterhausen übernehmen von Raimund Siegel alias Orgel-Raimund den Staffelstab und hoffen nun auf möglichst viele Zuschauer und Unterstützern. Das Spektakel wird über Spenden finanziert.

09.10.2017
Anzeige