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Gesperrte A10 sorgt für Chaos auf Umleitungen

Unfall am Dreieck Nuthetal Gesperrte A10 sorgt für Chaos auf Umleitungen

Die Sperrung der A10 zwischen dem Dreieck Nuthetal und Ludwigsfelde-Ost sorgte auch auf den Umleitungsstrecken für ein Verkehrschaos. Besonders schlimm ist es in Trebbin: Dort quälen sich die 40-Tonner durch die enge Altstadt – vor allem die zentrale Ampelkreuzung macht es den Lastwagen schwer.

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Die zentrale Kreuzung vor dem Trebbiner Rathaus kann immer nur von einem Lkw passiert werden.

Quelle: Hartmut F. Reck

Trebbin/Ludwigsfelde. Die A10-Sperrung nach dem schweren Unfall gestern führte ließ auch die Umleitungsstrecken im Verkehrsstau ersticken. Besonders betroffen war Trebbin: In Schritttempo quälte sich am Dienstagnachmittag die Blechlawine über die Umgehungsstrecke über die B246, die durch die Altstadt führte – es war nicht das erste Mal. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zum Verkehrschaos wegen Baustellen und Unfällen auf dem Autobahnring.

Lkw-Fahrer ertragen es mit gespannter Gelassenheit

Die Autofahrer und Lkw-Kapitäne ertrugen es mit angespannter Gelassenheit, dass sie nur langsam vorankamen – besser als auf der Autobahn festzustecken. Dabei konnten sie sich aber nicht entspannen, weil immer wieder abgebremst und angefahren werden musste. An einigen Stellen besonders auf der Beelitzer Straße kamen sich die Lkw so nahe, dass sie fast ihre Außenspiegel einklappen mussten. Verschärft wurde die Situation noch dadurch, dass entlang der Straßen Tiefbauarbeiten stattfinden und die Fahrbahn durch Warnbarken verengt wird.

Anwohner hatten das Nachsehen

In der Innenstadt von Trebbin kommen die Lastwagen nur schwer aneinander vorbei

In der Innenstadt von Trebbin kommen die Lastwagen nur schwer aneinander vorbei.

Quelle: Hartmut F. Reck

Das eigentliche Nachsehen hatten wieder die Trebbiner Anwohner. Zwar zeigten auch sie sich gelassen, aber auch mit Wut im Bauch, besonders darüber, dass die nordwestliche Ortsumfahrung auch im neuen Bundesverkehrswegeplan nicht vorgesehen ist.

Die Polizei regelte den Verkehr in Trebbin

Die Polizei regelte den Verkehr in Trebbin

Quelle: Hartmut F. Reck

„Gestern war es genauso, in der letzten Woche hatten wir das zweimal und in der Woche davor war an drei Tagen Stau“, sagte Bauamtsleiter Klaus-Dieter Huschke, als er vom Rathaus auf die zentrale Ampelkreuzung blickte. Dort befindet sich die Hauptursache für wiederkehrende Staus, weil die 40-Tonner nicht gleichzeitig in beide Richtungen um die Kurve kommen. Zwei Polizisten regelten den Verkehr und ließen die Lkw abwechselnd passieren. Einige hundert Meter weiter westlich stand Oberkommissarin Simone Kaminski aus dem Ludwigsfelder Polizeirevier an der Einmündung der Ahrensdorfer Straße in die Löwendorfer Chaussee. Sie sorgte dafür, man aus Richtung Ahrensdorf kommend, in den Stau hineinfahren konnte. Viele entschieden sich aber anders und drehten auf der Stelle um.

Feuerwehren aus der Region beim Unfall im Einsatz

Die Feuerwehren aus Ludwigsfelde und Umgebung waren auf der A10 im Einsatz

Die Feuerwehren aus Ludwigsfelde und Umgebung waren auf der A10 im Einsatz

Quelle: aireye Berlin

Die Feuerwehren aus Ludwigsfelde und weiteren Orten der Region waren unterdessen den ganzen Tag an der Unfallstelle im Einsatz. Dort mussten sie nicht nur den brennenden Lkw löschen, sondern auch ausgelaufene Säure beseitigen. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestand aber nicht.

Von Hartmut F. Reck

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